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Tag: Selbst
Glück ist Selbstbejahung
Glück, ein kleines Wort
Unser persönliches Glück hängt an einem kleinen Wort: Dem Ja! Besonders gemeint ist hier das Ja zu sich selbst. Schauen Sie doch in Ihrem Alltag mal ganz genau hin, wo Sie sich selbst in den Rücken fallen und sich dieses „Ja“ verweigern – vielleicht, ohne es auch nur ansatzweise zu bemerken. Sensibilisieren Sie sich für Situationen, in denen Sie dazu tendieren, sich und Ihr Leben klein oder schlecht zu machen.
Glück: Für sich einstehen
Hier ein paar Beispiele, wie Sie sich und Ihrem Glück im Weg stehen können:
- Lernen Sie, Komplimente anzunehmen. Ab jetzt sollten Sie nicht mehr herunterspielen, wenn Ihnen jemand ein Lob ausspricht. Ob es Ihre Kleidung oder eine bestimmte Leistung betrifft – Sie sagen nicht mehr: „So viel Arbeit war das ja gar nicht“ oder „Eigentlich bin ich ja viel zu dick für dieses Kleid.“ Entschuldigen Sie sich auch nicht dafür, wenn Sie sich einmal schick gemacht haben, etwa mit dem Satz: „Das liegt nur an dem vorteilhaften Licht, da würde auch ein Troll hübsch aussehen.“ Bedanken Sie sich lieber aus vollem Herzen für ein Lob oder Kompliment und erlauben Sie sich, darüber Freude und Stolz zu empfinden. Suchen Sie nicht misstrauisch nach versteckten Motiven („Insgeheim macht der sich über mich lustig“ oder „Der will mir doch nur irgendwas Nettes sagen, weil er sieht, dass ich es nötig habe.“).
- Machen Sie es sich auch für sich alleine schön! Kochen Sie, auch wenn Sie allein sind. Gedanken wie: Das lohnt sich für mich allein nicht, erlauben Sie sich nicht. Pflegen Sie sich rundum, auch wenn Sie nicht vor die Tür gehen.
- Stehen Sie hinter Ihrer Meinung. Bringen Sie keine Referenzen an, wenn Sie erzählen. Es reicht, dass Sie etwas finden und meinen. Meiden Sie also Sätze wie: „Mein Gatte findet, dass…“, „Man liest ja immer wieder…“ oder „Martha sagt ja auch, dass…“. Ziehen Sie auch andere nicht als Bestätigung für eine Aussage hinzu: „Das habe ich auch schon immer gesagt, da können Sie meinen Mann fragen!“
- Entschuldigen Sie sich nicht für etwas, dass Sie nicht getan haben. Lassen Sie sich nicht durch einen ängstlichen Wunsch nach Harmonie dazu bringen, Zugeständnisse zu machen, hinter denen Sie eigentlich nicht stehen. Halten Sie aus, wenn jemand mit Ihnen unzufrieden ist, Sie selbst aber keinen Grund dafür sehen. Bieten Sie einmalig ein Gespräch an, indem Sie aber Ihren Standpunkt vertreten.
- Sex genießen! Sorgen Sie auch in Ihrer Sexualität dafür, dass Sie Körperlichkeit auf genau die Art erfahren, die für Sie Glück bedeutet und die Sie zufrieden macht und Ihnen Befriedigung verschafft. Verbiegen Sie sich nicht, um einem Partner zu gefallen, oder gar aus Verlustangst. Mit falscher Rücksichtnahme ist niemandem geholfen, damit schaden Sie sich und Ihrer Seele. Sprechen Sie offen und verleihen Sie Ihren Wünschen eine Stimme – denn außer Ihnen selbst weiß niemand, was Sie brauchen und wünschen.
- Kein Pausenclown für andere sein! Machen Sie sich nicht selbst zum „Trottel“. Verfallen Sie vor anderen nicht in Selbstbeschimpfung, sei es, um Ihr Umfeld zu amüsieren, Unsicherheit zu überspielen oder weil Ihnen gerade ein Missgeschick passiert ist. Menschen mit geringem Selbstbewusstsein tendieren dazu, den anderen den Wind aus den Segeln zu nehmen, bevor diese womöglich einen spöttischen Kommentar von sich geben. Bringen Sie sich auch nicht in die Situation, den Clown für andere zu spielen oder sich selbst lächerlich zu machen. Natürlich sollen Sie selbst sich nicht zu ernst nehmen und auch über sich lachen können – doch eine Lachnummer sollen und wollen Sie nicht sein.
S.E.L.F. – Der Selbst-Weg Selbstbewusstsein, Erfolg, Liebe, Freiheit
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Glück321 15.12.2011, 00.26 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Selbstfindung / Persönliches Glück
Selbstfindung
Ist Selbstfindung heute ein Luxus?
Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen,
bis er sie versucht hat.
Johann Wolfgang von Goethe
Wir leben in einer Zeit, die ständig von uns maximale Leistung und einen geschärften Blick „nach außen“ erfordert. Dabei versuchen wir, allen Anforderungen gerecht zu werden: beruflich, gesellschaftlich und privat.
Bei so viel Stress bleibt einfach wenig Zeit für den Blick „nach innen“, auf unser Selbst. Selbstfindung ist ein Luxus geworden, den sich viele Menschen nicht gönnen.
Wenn
man den Begriff aus entwicklungspsychologischer Perspektive betrachtet,
handelt es sich bei der Selbstfindung um einen Prozess, der seinen
Anfang in der Pubertät nimmt. In diesem Zeitraum beginnt der Mensch,
sich als Individuum mit eigenen Zielen und Eigenheiten zu definieren,
möglichst unabhängig von den Einflüssen der Gesellschaft. Klassische
Fragen, die in dieser Zeit erstmals aufkommen, sind: "Wer bin ich?",
"Wie möchte ich sein?" und "Wie sehen mich andere?".
Meist allerdings verblasst der Drang, einen
Zugang zu sich selbst zu finden, vor dem Hintergrund des Drucks, sich
gesellschaftlich zu etablieren. Man passt sich an und stellt die
Selbstfindung zurück.
Die Selbstfindung als drängendes Thema
Doch irgendwann kommen dann die meisten Menschen
wieder an einen Punkt, an dem sie sich fragen, wo eigentlich „ihr
Selbst“ in all den Jahren der Selbstaufgabe geblieben ist und die
Selbstfindung wird wieder zum drängenden Thema.
Das erwünschte
Ergebnis eines Selbstfindungsprozesses ist das Schaffen eines
persönlichen Wertesystems und eine mehr oder weniger detaillierte
Zukunftsplanung. Selbstfindung bedeutet auch, Klarheit in Bezug auf die
eigenen Bedürfnisse, Wünsche, Stärken und Schwächen.
Doch der Weg zum eigenen Selbst erfordert ein
hohes Maß an Selbstreflexion und ist mühevoll. Selbstfindung ist ein
langer und intensiver Prozess, bei dem es hilfreich ist, sich selbst
liebevoll und wohlwollend zu beobachten um sich besser kennenzulernen.
Wenn wir lernen, unser eigenes Verhalten nicht zu verurteilen, sondern
einfach nur anzunehmen, lernen wir uns automatisch besser kennen. Dann
hören wir auch endlich auf, uns vor uns selbst zu verstecken und sind
damit der Selbstfindung ein gutes Stück nähergekommen.
Hilfreiche Ansätze zur Selbstfindung
Allgemein kann es sehr hilfreich sein, sich regelmäßig Fragen zur eigenen Person zu stellen und die Antworten schriftlich festzuhalten. Solche Fragen können sein: Was sind meine Stärken, Wünsche und Ziele? Wie nehmen ich selbst mich wahr, wie nehmen andere mich wahr? Was macht mich glücklich und zufrieden? Auf welche Leistungen und Erfolge bin ich stolz? Welche Rollen habe ich in meinem sozialen/beruflichen Leben inne, welche davon entsprechen meiner Persönlichkeit und durch welche fühle ich mich beschränkt?
Glück321 07.09.2009, 15.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Das Glück
"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"









