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Tag: Zufriedenheit
Glück ist nicht immer dasselbe
Glück in drei Stufen
Das persönliche Glück eines Menschen kann sich so unterschiedlich darstellen wie jede Persönlichkeit sich von einer anderen unterscheidet. Eigentlich stellt ein glückliches Leben die Zusammensetzung aus Zufriedenheit, aus Freude und aus besonderen Glücksmomenten dar. Den Unterschied zwischen diesen einzelnen Bausteinen macht die emotionale Empfindung aus.
Glück durch Zufriedenheit
Zufrieden ist ein Mensch dann, wenn er nach seinen Erwartungen lebt und arbeitet. Er ist zufrieden, wenn er feststellt, dass er seine Arbeit zu seiner Zufriedenheit und der seiner Auftraggeber erledigt. Er ist zufrieden, wenn seine Bedürfnisse, so unterschiedlich diese auch sein mögen, erfüllt werden. Seine Glückshormone schlagen zwar keine Purzelbäume, aber er ist auch nicht enttäuscht. Wenn sein Leben immer in diesem Rahmen verliefe, so würde er keinen Grund zur Klage haben. Eigentlich bezieht der Mensch Zufriedenheit aus einer sehr rationalen Bewertung dessen, was er geleistet hat, was ihm geschenkt wurde und zumeist stellt er nur sehr selten zu hohe Anforderungen an sich. Zufriedenheit ist kaum mit Emotionen verbunden. Nicht mit positiven, aber auch nicht mit negativen Emotionen. Zumeist bezieht sich Zufriedenheit auf die unterschiedlichen Lebensbereiche: zwischenmenschliche Beziehungen, Arbeit, Wohnsituation und natürlich auch die Zufriedenheit mit sich selbst. Eigentlich ein sehr entspannender Zustand.
Glück durch Freude
Freude ist schon ein wenig emotionaler. Freude kommt dann auf, wenn sich unerwartet Positives ereignet. Das kann einem Künstler widerfahren, dem ein Werk besonders gut gelungen ist. Freude kommt auf, wenn man ein Geschenk, ein Kompliment oder sogar ein Dankeschön erhält, das man eigentlich nicht erwartet hat. Freude kennen wir auch als Vorfreude, also auf ein Ereignis das in der Zukunft positiv verlaufen soll. Ebenso kennen wir auch die Freude am Tun, die Freude des Augenblicks, die Freude im Jetzt. Allerdings kann man sich auch bei Erinnerungen an sehr positive Ereignisse freuen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Auswirkungen dieses Ereignisses in der Vergangenheit bis mindestens in die Gegenwart anhält. Freude aus der Vergangenheit wird aber eher zu Leid, wenn sich die Umstände ins Gegenteil verkehrt haben. Dann kommt oft Traurigkeit auf, dass die positiven Umstände nicht mehr in dieser Form bestehen. Deshalb sollte man sich zwar auch an der Vergangenheit erfreuen, sich darin aber nicht verlieren.
Glück durch "Glücksmomente"
Glücksmomente, also Augenblicke, in denen sich das Glück physisch bemerkbar macht, etwa durch beschleunigten Herzschlag, darf man nicht jeden Tag erwarten. Wirkliche Glücksmomente machen sich durch sehr intensive Gefühle bemerkbar. Das Besondere an den Glücksmomenten ist, dass sie sich immer nur auf die Gegenwart beziehen, denn später genau die selben Empfindungen hervorzurufen, ist kaum möglich. Glücksmomente gibt es immer nur im Hier und Jetzt. Wirkliche Glücksmomente werden mit allen Sinnen erfahren. Man glaubt förmlich, das Glück sehen, hören, riechen und schmecken zu können. Sollten Sie einen derartigen Augenblick erleben, dann genießen Sie ihn und versuchen Sie ihn auszudehnen, Prägen Sie sich alle Umstände dieses Glücksmomentes ein, damit Sie diese Momente voll tief empfundenem Glück immer wieder erzeugen können.
Glück321 05.07.2011, 23.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Das Glück
"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"
Willy Breinholst








