Glück

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Das Gesetz der Anziehung

Verhalten und Wirkung im Alltag

Ella Krüger
21 Seiten
ISBN 978-3-86322-028-0 (PDF)
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Ausgewählter Beitrag

Glück auf Zeit

Dauerhaftes Glück – ein Widerspruch?


Wenn wir von Zeit sprechen, dann verlieren Sekunden und Minuten oft ihre Bedeutung. Zeit ist ein sehr relativer Begriff: Erleben Sie eine halbe Stunde lang großes Glück, dann wünschen Sie, die Zeit möge stillstehen, weil es Ihnen vorkommt, als seien nur wenige Minuten vergangen und Sie wollen Ihr Glück doch so gerne noch viel länger auskosten. Warten Sie jedoch beim Arzt im Wartezimmer, so scheinen sich 30 Minuten wie Stunden zu dehnen. Immer wieder sehen Sie auf die Uhr und der Minutenzeiger macht kaum Anstalten sich zu bewegen. Die Zeit zieht sich wie Kaugummi.

Ihnen wäre es viel lieber, die Momente des Glücks würden sich zu Stunden dehnen. Gibt es denn wirklich keine Möglichkeit, dauerhaft glücklich zu sein? Leider nein. Das mag schmerzhaft sein, aber Momente des Glücks, selbst wenn es Minuten sind, sind eben nur Momente.

Glücks-Cocktail


Rein physiologisch, das wissen wir aus der Neurobiologie, spielen die Botenstoffe Dopamin in Verbindung mit Noradrenalin bei Glücksgefühlen eine wichtige Rolle. Dopamin ist der Botenstoff, der uns Glücksgefühle vermittelt. Ein hoher Dopamin Spiegel in den Synapsen bewirkt angenehme, erfreuliche und vergnügliche Stimmungen. Ergänzend dazu schenkt das Gewebehormon Serotonin uns das Gefühl der Gelassenheit, der Ausgeglichenheit, der inneren Ruhe und der Zufriedenheit. Zusammengenommen also das Gefühl des Glücks.

Doch da der Körper stets auf Balance und Ausgeglichenheit ausgerichtet ist, werden diese Botenstoffe wieder in ihre Speicher zurückgenommen und das Hochgefühl des Glücks normalisiert sich. Medikamente, die den Spiegel künstlich hochhalten, haben nicht nur negative Nebenwirkungen, sondern bewirken auch, dass sich unser Gehirn „abgewöhnt“ eigene Glückshormone zu produzieren. Dauerhaftes Glück können sie so oder so nicht vermitteln.

Besser ist es also, besonders glückliche Momente im Gedächtnis zu speichern, um diese Bilder des Glücks bei Bedarf wieder aufleben zu lassen, eben zum Beispiel in Zeiten, in denen sich die Zeit wieder einmal wie Kaugummi zieht.

Glück321 22.09.2011, 18.19

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Das Glück

"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"

Willy Breinholst

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