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Glück der Schulzeit
Glück auf der Schulbank?
Wenn Sie an Ihre Schulzeit zurückdenken, waren Sie immer glücklich, wenn Sie am frühen Morgen den Weg zur Schule nahmen? Hatten Sie immer Ihre Hausaufgaben gemacht? Hatten Sie nicht Bammel vor einer anstehenden Klausur?
Carsten, ein guter Freund, kommt mich oft besuchen und wir unterhalten uns bei einer Tasse Kaffee (oder mehreren) über Gott und die Welt. Carsten ist Lehrer. Bei einem seiner letzten Besuche sagte er: „Ich muss dir unbedingt etwas erzählen. Letzten Freitag wurde ich von den Schülern meines ersten Jahrgangs, den ich von der fünften Klasse bis zum Abschluss begleitet habe, zu einem Klassentreffen eingeladen.
Ich staunte nicht schlecht, dass aus den jungen Menschen, die damals vor mir die Schulbank drückten, inzwischen gestandene Frauen und Männer geworden waren. Wir plauderten eine Zeitlang darüber, wie es uns heute geht. Aber dann, es konnte ja gar nicht anders kommen, kramten wir in Erinnerungen aus der Vergangenheit.
Plötzlich stand ein Schüler auf und begann mit einer kleinen und unvorbereiteten Rede. Er sagte: Mein Gott, Carsten, was hatten wir für ein Glück, dass wir mit dir einen so jungen Lehrer als Klassenlehrer bekamen. Du warst noch so jung, dass du damals Verständnis für all den Mist hattest, den wir bauten. Wahrscheinlich deshalb, weil du in deiner Schulzeit, die noch gar nicht so lange zurück lag, den gleichen Mist gemacht hattest.
Glück des Rückblicks
Hatten wir ein Glück, dass du der erste Lehrer warst, der an unserer Schule eine Skifreizeit eingeführt hat, die uns so viel Spaß gemacht hat. Hatten wir ein Glück, dass du dir für die Schulausflüge immer etwas Besonderes ausgedacht hast. Hatten wir ein Glück, dass du damals schon so reif warst, nur dann streng mit uns zu sein, wenn es wirklich notwendig war. Hatten wir ein Glück, dass der Unterricht bei dir nie staubtrocken war, sondern immer wieder humorvoll aufgelockert wurde.
Hatten wir ein Glück, dass wir immer zu dir kommen konnten, wenn wir irgendwelche Sorgen hatten, auch wenn sie mit der Schule nichts zu tun hatten. Hatten wir ein Glück, dass du an unserer Schule, deiner neuen Schule, Neuerungen eingeführt hast, die wir ohne dich nie erlebt hätten. Ich erinnere mich noch heute an die wirklich originellen Schulpartys, bei denen du wie ein professioneller Entertainer durchs Programm geführt hast. Carsten, wahrscheinlich wissen erst heute viele Ehemalige, welch ein Glücksfall du für uns warst. Dafür danken wir dir.
Wirklich, vor meinem inneren Auge wurde die Vergangenheit lebendig und ich bekam feuchte Augen. Ja, mein Beruf ist oft sehr anstrengend. Aber in diesem Augenblick hatten meine Ehemaligen einen wirklich glücklichen, wenn inzwischen auch älteren, Lehrer vor sich. Es wurde noch ein sehr fröhlicher und glücklicher Abend voller schöner Erinnerungen.“
Glück321 11.06.2010, 12.02
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Kommentare zu diesem Beitrag
1.
von David
Meine Schulzeit war nicht so glücklich...
vom 16.06.2010, 19.11
Meine Schulzeit war nicht so glücklich...
vom 16.06.2010, 19.11
Das Glück
"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"
Willy Breinholst









Also an den Glück des Rückblicks daran glaube ich schon, aber ich empfinde kein Glück, wenn ich an meine Schulzeit denke. Das Einzige, was ich denke, ist, dass ich vieles anders machen würde.
vom 22.06.2010, 12.12