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Glück ganz zwanglos
Glücks-Vorstellungen
Alle Menschen sehen es als einen wichtigen Faktor in ihrem Leben an, glücklich zu sein. Doch gibt es viele Vorstellungen, was Glück eigentlich darstellt. Obwohl Glück eine Empfindung ist, so wird es immer wieder mit materiellen Segnungen wie Reichtum und Wohlstand in Verbindung gebracht. Das ist nicht unbedingt falsch, denn wenn man in Armut lebt, nicht richtig weiß, wie man das Geld für die nächste Miete aufbringen soll und an allen Ecken und Enden sparen muss, sich vieles, das das Leben angenehm, unterhaltsam und freudig macht, verkneifen muss, so kann man durchaus verstehen, dass materielle Armut kein Baustein für ein glückliches Leben darstellt. Das gilt umso mehr, wenn man dann zusehen muss, wie gut es anderen Menschen geht, was sie sich leisten können, wie (materiell) sorglos sie ihr Leben gestalten können.
Glück lässt sich nicht erzwingen
Doch ist ebenso bekannt, dass selbst Super-Reiche gern einen Teil ihrer Sorgen gegen viel Geld eintauschen würden. Dafür kennen Sie selbst sicherlich zahlreiche Beispiele. Unglücklich zu sein ist also keine Domäne materieller Armut. Für Menschen, die in Armut leben, mag dies kein Trost oder „ausgleichende Gerechtigkeit“ sein, denn davon werden ihre Sorgen nicht geringer. Sie könnten es für unfair halten, dass das Leben es mit ihnen nicht gut meint, dass ihnen nicht der Reichtum beschert ist, über den andere verfügen können.
Glücklicherweise aber hat ein Teil der wissenschaftlichen Forschung, die so genannten Glücksforscher, herausgefunden, was Menschen, gleichgültig ob arm oder reich, wirklich glücklich macht. Und das sind Bausteine, die mit materiellem Reichtum nichts zu tun haben. So raten Psychologen, wenn man vor lauter Armut in Depressionen zu fallen droht, das Glück doch einfach auf sich zukommen zu lassen.
Einladung zum Glück:
Laden Sie das Glück zu sich ein:
- Gehen Sie liebevoll mit sich selbst um. Es macht keinen Sinn, ständig bei sich selbst den Grund zu suchen, dass man „es nicht geschafft“ hat. Das ist purer Masochismus. Machen Sie sich das Leben durch eine derartige Einstellung nicht schwerer als es ohnehin schon ist. Akzeptieren Sie sich und die Situation. Fügen Sie sich selbst kein Leid zu – kein Selbst-mit-Leid.
- Seien Sie achtsam. Damit ist eine geistige Einstellung gemeint, in der Sie sich um ein akzeptierendes Achten auf das bemühen, was in Ihrer Wahrnehmung oder Vorstellung auftaucht. Das können Gedanken, Wahrnehmungen oder Erfahrungen sein, die aus Ihrem Umfeld auf Sie zukommen. Achten Sie dabei besonders auf die Gefühle, die damit verbunden sind. Mit der Zeit weiß Ihr Unterbewusstsein, worauf Sie achten müssen, damit Sie sich nicht unglücklich fühlen. Lassen Sie sich von Ihrem Unterbewusstsein den Weg aufzeigen, den Weg, der Sie aus dem Unglück ins Glück führt.
- Versuchen Sie, so oft wie möglich den Augenblick genießen, wenn Sie in Ihrem „Innen“ ein Wohlgefühl verspüren. Das kann ein „ganz normaler“ Augenblick sein, den Sie ansonsten nicht beachten würden.
- Auf diese Weise werden Sie auch das kleine Glück erkennen und viele kleine Glücksmomente werden sich den Tag über auftürmen. Es lohnt sich dann, am Abend wohlmeinend auf den vergangenen Tag zurückzublicken und sich auf den kommenden Tag zu freuen.
- Sie sind den ganzen Tag über beschäftigt, am Arbeitsplatz, im Haushalt und auch dann, wenn die Tagesarbeit verrichtet ist. Sehen Sie den Sinn im alltäglichen Tun und wenn das erledigt ist, dann suchen Sie eine Tätigkeit, die für Sie Sinn macht. So gesehen, kann auch ein Ausruhen sehr viel Sinn machen.
- Versuchen Sie, möglichst viele soziale Beziehungen zu knüpfen. Jede Begegnung mit anderen Menschen, jede Kommunikation und jedes gemeinsame Tun wird eine Bereicherung für Sie sein.
- Bleiben Sie im positiven Sinn neugierig. Die Welt ist voller interessanter und anregender Dinge und Ereignisse. Legen Sie sich über diese Neugierde neues Wissen, neue Erfahrungen und neue Fertigkeiten zu. So wird Ihr Leben interessant und abwechslungsreich – auch eine Art von Reichtum.
- Glück liegt in der Ausgewogenheit. Wechseln Sie möglichst häufig zwischen Anstrengung und Entspannung, zwischen Entbehrung und Genuss.
Beachten Sie all diese Punkte, und Sie werden sich bald nicht mehr unglücklich fühlen.
Glück321 25.02.2011, 20.43
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Kommentare zu diesem Beitrag
Das Glück
"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"
Willy Breinholst









Da ist viel Wahres dran, ich denke, Achsamkeit ist ein wichtiges Vehikel zum Glücklich sein, das Jetzt und Hier ist oft schöner, als man denkt, weil Gedanken um die Vergangenheit und die Zukunft kreisen. Wie oft habe ich mich schon auf einen Kaffee oder ein Stück Schokolade gefreut, war dann aber so in Gedanken, dass ich garnicht gemerkt habe, dass ich schon aufgegessen oder ausgetrunken hatte. Man betrügt sich manchmal selbst um seine Lebenszeit und um kleine Glücksmomente, wenn man nicht achtsam ist.
vom 26.02.2011, 14.41