Glück

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Persönlichkeits-entwicklung

Der Weg zum eigenen Ich – der Weg zum Erfolg

Rita Moldenhauer
20 Seiten
ISBN 978-3-86322-026-6 (PDF)
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Ausgewählter Beitrag

Glück ist flüchtig

Glück eines Liedermachers


Konstantin Wecker, Liedermacher, Komponist, Sänger, Schauspieler und Autor studierte an der Maximilians Universität in München Philosophie und Psychologie und engagiert sich immer wieder in Friedensbewegungen. Politisch ist er eher linkslastig und entschiedener Gegner rechtsradikaler Gruppierungen. Neben künstlerischen Höhen erlebte er aber auch persönliche Tiefen und zumindest einen regelrechten „Absturz“, der mit seiner Kokainsucht einherging. Die Rückkehr aus der Sucht scheint Konstantin Wecker noch sensibler und nachdenklicher gemacht zu haben.

Glück der Bescheidenheit


Er ist bescheiden geworden, auch wenn es um sein persönliches Glück geht. Einen Beleg dafür liefert der folgende Liedtext, in dem er seine Vorstellung von Glück beschreibt. Ich denke, es lohnt sich, diesen Text sehr langsam zu lesen und dabei das „Kopfkino“ zu bemühen.

Ich bin sicher, dass diese Bilder auch in Ihnen Gefühle eines ganz leisen Glücks bewirken werden:

Erfolg, Glück, Harmonie, Lebensfreude und GesundheitEinfach wieder schlendern,
über Wolken gehn
und im totgesagten Park
am Flussufer stehn.

Mit den Wiesen schnuppern,
mit den Winden drehn,
nirgendwohin denken,
in die Himmel sehn.

Und die Stille senkt sich
Leis´ in dein Gemüt.
Und das Leben lenkt sich
wie von selbst und blüht.

Und die Bäume nicken
dir vertraulich zu.
Und in ihren Blicken
find´st du deine Ruh.

Und die Stille senkt sich
Leis´ in dein Gemüt.
Und das Leben lenkt sich
wie von selbst und blüht.

Und die Bäume nicken
dir vertraulich zu.
Und in ihren Blicken
find´st du deine Ruh.

Muss man sich denn stets verrenken,
einzig um sich abzulenken,
statt sich einem Sommerregen
voller Inbrunst hinzugeben?

Lieber mit den Wolken jagen,
statt sich mit der Zeit zu plagen.
Glück ist flüchtig, kaum zu fassen.
Es tut gut, sich sein zu lassen.

Einfach wieder schlendern
ohne höh´ren Drang.
Absichtslos verweilen
in der Stille Klang.

Einfach wieder schweben,
wieder staunen und
schwerelos versinken
in den Weltengrund.

Glück ist flüchtig, kaum zu fassen.
Es tut gut, sich sein zu lassen.

Einfach wieder schlendern,
über Wolken gehn
und im totgesagten Park
am Flussufer stehn.

Mit den Wiesen schnuppern,
mit den Winden drehn,
nirgendwohin denken,
in die Himmel sehn.

Konstatin Wecker, Titel: Schlendern.

Glück321 23.07.2010, 13.57

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Bo

Toller Text...

vom 01.08.2010, 23.08

Das Glück

"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"

Willy Breinholst

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