
Ausgewählter Beitrag
Glück komm zurück!
Glück ist launisch?
Kein Zweifel, niemand kann ständig glücklich sein. Der Alltag bringt Ereignisse mit sich, die einem den Tag bisweilen regelrecht versauern. Das kann schon beim Aufstehen geschehen, wenn man während der Nacht von einem schlechten Traum geplagt wurde, an den man sich noch gut erinnern kann.
Und selbst wenn man sich nicht daran erinnern kann, bleibt diese beklemmende, negative Grundstimmung erhalten. Kein Wunder, dass so etwas den ganzen Tag verderben kann. Alles was sich im Laufe des restlichen Tages dann noch ereignet, wird von dieser negativen Stimmung beeinflusst und aus ihrer schwarzgefärbten Sicht betrachtet.
Wenn dann auch noch das Wetter ebenso trübe ist wie die augenblickliche Stimmung, so wird es schwierig, den Tag wieder auf einen positiven Weg zu bringen. Was kann man also tun, um das Glück zurückzuholen?
Glück statt Krise
Sprechen Sie. Falls Sie einen Partner oder eine Partnerin haben, sollten Sie ihn oder sie unbedingt in die Hintergründe Ihrer miesepetrigen Stimmung einweihen. So schaffen Sie Verständnis dafür, wenn Sie nicht wie gewohnt freundlich und zuvorkommend sind.
Vielleicht, oder sogar wahrscheinlich, werden Sie auch einige aufmunternde Worte hören oder liebevoll „geknuddelt“. Das ist doch schon mal ein guter Anfang und verhindert, dass sich im Verlauf des Tages auch noch zwischenmenschliche Schwierigkeiten ergeben. Das wäre nicht sehr hilfreich, um das Glück zurückzuholen.
Leben Sie allein, so müssen Sie diese Rolle, auch wenn es nicht leicht fällt, selbst übernehmen. Beginnen Sie damit schon im Badezimmer, wenn Sie aus der Dusche kommen. Stellen Sie sich vor den Spiegel und lächeln Sie sich an. Ganz ehrlich wird dieses Lächeln nicht sein. Doch lächeln Sie weiter. Das Bild im Spiegel wirkt so auf Sie, als ob ein anderer Mensch Sie anlächelt.
Dazu ein kurzes Beispiel: Es war gestern, als ich einkaufen ging und tatsächlich war ich auch in einer eher miesen Stimmung, was sich anscheinend an meinem Gesicht ablesen ließ. Da begegnete mir ein älterer Herr, der mir im Vorbeigehen sagte: „Lächeln! Und immer weiter lächeln.“ Meine erste Reaktion darauf war ein Erschrecken, dass dieser Herr so genau in meinem Gesicht „lesen“ konnte. Meine zweite Reaktion war ein Anflug von Ärger.
Glück ist: Lächeln!
Musste er mich noch weiter auf meine schlechte Stimmung stoßen? Doch dann erkannte ich, dass er Recht hatte und ich lächelte, „Weiter lächeln!“, erinnerte ich mich. Und ich tat es. Tatsächlich nahm ich meine Umwelt nun lächelnd wahr und fand reichlich Gelegenheit, auch den positiven Dingen um mich herum besondere Beachtung zu schenken. Die so erzielte Heiterkeit hielt übrigens für den Rest des Tages an.
Äußere Einflüsse sind viel weniger wichtig, als allgemein angenommen wird. Das Glück, oder in diesem Fall eine freudige Stimmung, sind wesentlich mehr abhängig von der Einstellung, der inneren Haltung, von subjektiven Faktoren wie Selbstakzeptanz. Deshalb akzeptieren Sie sich zunächst so wie Sie gerade sind – nicht gut gelaunt. Und dann beginnen Sie zu lächeln, so wie oben beschrieben. Nun steht nichts mehr im Weg, dass dieser Tag, der so trübe begonnen hat, letztlich doch noch in der Kategorie „glücklicher Tag“ abgelegt werden kann. Fazit: „Lächeln, immer weiter lächeln!“
Glück321 30.09.2010, 21.08
Kommentare hinzufügen
Die Kommentare werden redaktionell verwaltet und erscheinen erst nach Freischalten durch den Bloginhaber.
Kommentare zu diesem Beitrag
Das Glück
"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"









ich hab auch heute enormes Glück gehabt: bin heute 6 Monate mit meinem Schatz zusammen :)
vom 06.10.2010, 22.46