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Glück oder eine Frage der Vernunft?
Glück mit Schutzhelm
Ferien sind für Schüler eine wunderbare Zeit. Das Glück ist dann zum Greifen nah. Selbst wenn man nicht die Gelegenheit hat, die Ferien an einem sonnigen Strand zu verbringen. Und so verabredete sich der achtjährige Max mit seinem Freund bei bestem Wetter zum Radfahren. „Wir haben ein Rennen gemacht“, erzählt Max später. Die Tour de France hatte die beiden wohl auf diese Idee gebracht. Und weil die Rennfahrer in Frankreich immer Schutzhelme tragen, das hatte er im Fernsehen beobachtet, setzte auch er sich seinen eher ungeliebten Fahrradhelm auf, den er eigentlich ziemlich „uncool“ fand.
Glück ist... "nur" ein Oberschenkelbruch
Als die beiden Jungs durch verkehrsberuhigte Gassen und Tempo-30-Zonen rasten, hatten sie für Verkehrsschilder keinen Blick mehr, so groß war der Renneifer. Doch dann näherte sich ein Auto von der rechten Seite. Max konnte nicht mehr reagieren, der Autofahrer auch nicht. Es kam zu einem fürchterlichen Zusammenprall. Max wurde mit seinem Rad unter der Stoßstange eingeklemmt und, wie die Polizei später feststellte, rund 30 Meter über den Asphalt geschleift.
Dann lag er reglos auf der Straße. Die Verletzungen waren dramatisch: doppelter Beckenbruch, Oberschenkelbruch, Lungenriss, Gehirnerschütterung. Da spielten die tiefen Schürfwunden an seinem Arm kaum noch eine Rolle. Sechs Wochen lag Max im Krankenhaus. Die Verletzungen heilten, die Gehirnerschütterung hatte keine anhaltenden Folgen. Und doch grenzt es an ein Wunder, dass Max keine schwereren Kopfverletzungen davontrug. Und Max weiß auch weshalb: „Hab ich ein Glück gehabt. Der Fahrradhelm hat mir wahrscheinlich das Leben gerettet. Hätte ich die Rennfahrer nicht mit ihrem Helm gesehen, so hätte ich ihn wahrscheinlich nicht aufgesetzt.“
Glück: Es nicht darauf anlegen...
Ja, gute Vorbilder können viel Gutes bewirken. Und Max wird ohne Helm nie mehr auf sein Fahrrad steigen. Seine Freunde auch nicht. Glück im Unglück? Nein, ein Sieg der Vernunft und der Einsicht.
Glück321 30.07.2010, 11.59
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Kommentare zu diesem Beitrag
Das Glück
"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"
Willy Breinholst









Wenn Helme nur nicht immer die Haare so plattdrücken würden... Da geh ich lieber zu Fuß. :-)
vom 01.08.2010, 23.06