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Loslassen lernen!

Veränderungen gelöst begegnen

Daniela Kampa
18 Seiten
ISBN 978-3-86322-025-9 (PDF)
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Ausgewählter Beitrag

Ihr Weg zum Glück - Glückskeks 3

Glück der Gegenwart


Sicherlich kennen auch Sie Goethes Ausspruch: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“. Und tatsächlich, das Gute liegt so nah – nämlich direkt vor unserer Nase, in jedem Moment, in jedem Augenblick: die Gegenwart. Bewusst machen wir uns dies allerdings viel zu selten, entweder ist unser Kopf damit beschäftigt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen oder er setzt sich schon mit den Fragen für das Morgen auseinander.

Jedoch leben wir im Hier und Jetzt – und nur dort können wir echtes Glück erfahren.

Glück in Erinnerungen


Sicherlich bergen Rückblenden in die Vergangenheit, „in die gute alte Zeit“, auch Potenzial für Momente des Glücks. Schöne, warme Erinnerungen sind wie ein reich bebilderter Fotoband, den man immer wieder hervorholen kann, um darin zu schwelgen. Dennoch: zu viel Nostalgie legt uns für die Gegenwart lahm und blockiert unsere Fähigkeit wahrzunehmen, dass auch und ganz besonders im Jetzt Glück liegt – aber nur solange wir uns nicht vor den Veränderungen sperren, denen unser Leben unterliegt.

Manchmal ist es auch so, dass Menschen sich von negativen Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit nicht lösen können und der Meinung sind, aufgrund ihrer Vergangenheit kein Glück in der Gegenwart empfinden zu können. Doch Glück ist keine Frage der Vergangenheit – ob man glücklich ist oder nicht, kann man in jedem Moment, in jeder Sekunde neu bestimmen. Es ist „bloß“ eine Frage des Willens, die negativen Aspekte der Vergangenheit loszulassen und das gegenwärtige Glück zu erkennen.

Glück der Zukunft


„Das größte Lebenshemmnis ist das Warten, das sich an das Morgen klammert und das Heute verliert“, sagte der antike Philosoph Seneca. Und wer hat sich nicht schon dabei ertappt, sich in Gedanken damit zu trösten, dass in einem diffusen „Irgendwann“ alles besser und aufregender würde, gleichsam von selbst?

Solange wir uns einreden, dass das eigentliche Leben irgendwann beginnt, versäumen wir, es in der Gegenwart anzupacken. Damit bringen wir uns nicht nur um den Moment (denn wir sind in Gedanken ja schon in der vagen Zukunft, die womöglich niemals eintritt), sondern versäumen auch, im Hier und Jetzt schon die Grundlagen des Glücks von morgen anzulegen.

So fahren wir mit angezogener Handbremse durch das Leben und wundern uns, warum nie wir selbst Glück erleben, sondern immer nur andere. Das ist sehr schade, denn, wie Albert Schweitzer schon richtig bemerkte: „Keine Zukunft vermag gut zu machen, was du in der Gegenwart versäumst“.

Auch das ewige Wälzen von Sorgen, die das Morgen betreffen, ist ein Hemmschuh für das Erleben von Glück in der Gegenwart. Wir können heute ohnehin nichts an den Problemen und Sorgen von morgen ändern – wir wissen noch nicht einmal, ob sie wirklich eintreffen!

Warum also nicht gleich einen Vertrag mit sich selbst abschließen: „Ich mache mir erst Sorgen über ein Problem, wenn es vor mir steht.“

Glück der Gegenwart – Carpe diem!


„Die Gegenwart allein ist wahr und wirklich: sie ist die real erfüllte Zeit, und ausschließlich in ihr liegt unser Dasein.“ Arthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauers Worte bringen es auf den Punkt: das Einzige, was uns wirklich gehört, ist der Moment. Wenn wir in der Lage sind, dieses Bewusstsein in unserem Alltag zu etablieren, öffnet sich der Zugang zum Glück des Augenblicks.

Der Kopf ist frei von belastenden Gedanken, die der Vergangenheit gehören, von längst vergangenen Sentimentalitäten und losgelöst von Hirngespinsten (unabhängig davon, ob diese positiv oder negativ sind), die das ungewisse „Morgen“ betreffen. Stattdessen wird dieser Gedankenraum frei für viele Momente des Glücks und des Genusses.

„Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.“ Buddha

Glückskeks des Monats 3:


  • Seien Sie der Glückskeks des Monats: Vergessen Sie, was morgen ansteht und was gestern war. Überlegen Sie, welche Freude Sie sich jetzt bereiten können, in diesem Moment. Denken Sie an Albert Einsteins Worte: „Ein glücklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken über die Zukunft zu machen.“ 

Glück321 07.04.2010, 17.21

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"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"

Willy Breinholst

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