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Selbstfindung / Persönliches Glück
Selbstfindung
Ist Selbstfindung heute ein Luxus?
Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen,
bis er sie versucht hat.
Johann Wolfgang von Goethe
Wir leben in einer Zeit, die ständig von uns maximale Leistung und einen geschärften Blick „nach außen“ erfordert. Dabei versuchen wir, allen Anforderungen gerecht zu werden: beruflich, gesellschaftlich und privat.
Bei so viel Stress bleibt einfach wenig Zeit für den Blick „nach innen“, auf unser Selbst. Selbstfindung ist ein Luxus geworden, den sich viele Menschen nicht gönnen.
Wenn
man den Begriff aus entwicklungspsychologischer Perspektive betrachtet,
handelt es sich bei der Selbstfindung um einen Prozess, der seinen
Anfang in der Pubertät nimmt. In diesem Zeitraum beginnt der Mensch,
sich als Individuum mit eigenen Zielen und Eigenheiten zu definieren,
möglichst unabhängig von den Einflüssen der Gesellschaft. Klassische
Fragen, die in dieser Zeit erstmals aufkommen, sind: "Wer bin ich?",
"Wie möchte ich sein?" und "Wie sehen mich andere?".
Meist allerdings verblasst der Drang, einen
Zugang zu sich selbst zu finden, vor dem Hintergrund des Drucks, sich
gesellschaftlich zu etablieren. Man passt sich an und stellt die
Selbstfindung zurück.
Die Selbstfindung als drängendes Thema
Doch irgendwann kommen dann die meisten Menschen
wieder an einen Punkt, an dem sie sich fragen, wo eigentlich „ihr
Selbst“ in all den Jahren der Selbstaufgabe geblieben ist und die
Selbstfindung wird wieder zum drängenden Thema.
Das erwünschte
Ergebnis eines Selbstfindungsprozesses ist das Schaffen eines
persönlichen Wertesystems und eine mehr oder weniger detaillierte
Zukunftsplanung. Selbstfindung bedeutet auch, Klarheit in Bezug auf die
eigenen Bedürfnisse, Wünsche, Stärken und Schwächen.
Doch der Weg zum eigenen Selbst erfordert ein
hohes Maß an Selbstreflexion und ist mühevoll. Selbstfindung ist ein
langer und intensiver Prozess, bei dem es hilfreich ist, sich selbst
liebevoll und wohlwollend zu beobachten um sich besser kennenzulernen.
Wenn wir lernen, unser eigenes Verhalten nicht zu verurteilen, sondern
einfach nur anzunehmen, lernen wir uns automatisch besser kennen. Dann
hören wir auch endlich auf, uns vor uns selbst zu verstecken und sind
damit der Selbstfindung ein gutes Stück nähergekommen.
Hilfreiche Ansätze zur Selbstfindung
Allgemein kann es sehr hilfreich sein, sich regelmäßig Fragen zur eigenen Person zu stellen und die Antworten schriftlich festzuhalten. Solche Fragen können sein: Was sind meine Stärken, Wünsche und Ziele? Wie nehmen ich selbst mich wahr, wie nehmen andere mich wahr? Was macht mich glücklich und zufrieden? Auf welche Leistungen und Erfolge bin ich stolz? Welche Rollen habe ich in meinem sozialen/beruflichen Leben inne, welche davon entsprechen meiner Persönlichkeit und durch welche fühle ich mich beschränkt?
Glück321 07.09.2009, 15.45
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Das Glück
"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"








