Glück

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Mit innerer Ruhe ...

... gegen den Stress des Alltags

Karoline Unga
18 Seiten
ISBN 978-3-86322-030--3 (PDF)
Herausgeber:
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Leser im Glück

Das große Glück?

Glück und seine Verstecke


Erfolg, Glück, Harmonie, Lebensfreude und GesundheitEs gibt Menschen, die suchen ständig nach ihrem Glück, sie hetzen hin und her, laufen ihm nach und wenn sie glauben es gefunden zu haben, erkennen sie, dass es nicht das Glück ist, das sie eigentlich gesucht haben. Und so geht die Suche weiter. Sie werden unruhig, ungeduldig, denn eigentlich, nach so langem und intensivem Suchen, müssten sie es doch eigentlich schon längst gefunden haben. Ja, für manche Menschen ist es ein langer Weg, ein langes Suchen. Und weiß man je, ob man fündig wird? Zuweilen denkt man: Das ist es! Und dennoch war es nur ein kleines Stückchen, viel weniger als man sich erhofft hatte.

Doch das Glück hat die Leidenschaft, Verstecken zu spielen. Es macht sich klein, um nicht entdeckt zu werden. Man geht gedankenlos daran vorbei, spürt nicht, wie es wartet, letztlich doch gefunden zu werden. Vielleicht ist auch die Zeit noch nicht reif, oder der Mensch ist noch nicht reif genug, um es zu erkennen. Der Verstecke gibt es viele: ein Kinderlachen, ein Sonnenschein, ein romantischer Winterabend im gemütlichen Heim oder ein Spaziergang. Das Glück hat sich maskiert und man muss versuchen, hinter die Maske zu sehen. Wenn man aber aufgeregt nach dem „großen Glück“ sucht, so kann es gehen wie mit der „großen Liebe“. Sie steht direkt neben einem, doch hat man den Blick nach ganz weit oben gerichtet. Da oben allerdings, da sind nur Wolken, aus denen es manchmal regnet. Und dann glaubt man, dass der Himmel weint, weil man so vergeblich das große Glück sucht.

Zum Glück auf dem Boden bleiben


Ganz oben wird niemand sein Glück finden. Deshalb gilt es aufzupassen, damit, wenn man ein kleineres Glück entdeckt, es nicht plötzlich entschwunden ist, weil es keine Beachtung gefunden hat. Beobachten Sie deshalb, wenn auch Sie noch auf der Suche sind, die kleinen Glücksmomente. Wissen Sie ganz sicher, dass das kleine Glück nicht eine junge Pflanze ist, die sich zum großen Glück auswachsen kann? Das Leben will, dass Sie glücklich sind. Es möchte Ihnen jeden Tag Glück schenken. Sind Sie bereit, das Geschenk entgegen zu nehmen, selbst wenn es sich als kleines Päckchen getarnt hat? Erst wenn Sie das Päckchen auspacken, werden Sie entdecken, wie wertvoll dieses Geschenk ist.

Halten Sie sich also jeden Tag bereit, hinter jedem Lächeln oder einem freundlichen Gruß, einer kleinen Entdeckung, trotz dieser schnellen Zeit, Ihr Glück zu erkennen. Allein der Genuss des Augenblicks kann schon ein Hinweis sein. Werden Sie nicht müde, halten Sie Augen und Ohren offen, bedienen Sie sich all Ihrer Sinne und Sie werden Ihr Glück finden.

Glück immer mal anders


Ja, es kann anders aussehen, als Sie es sich vorgestellt haben. Doch kommt es nicht auf Äußerlichkeiten an, sondern auf das Gefühl, das es Ihnen vermittelt. An Ihrem Gefühl werden Sie es erkennen. Gehen Sie nicht achtlos vorbei. Nehmen Sie es mit und hegen und pflegen Sie es. Unter Ihrer Zuwendung wird es wachsen und gedeihen. Mit der Pflege werden Sie hinreichend ausgefüllt sein, so dass Sie die weitere Suche getrost abblasen können. Widmen Sie dem kleinen Glück viel Aufmerksamkeit und Liebe und Sie werden sehr schnell glücklich und zufrieden sein. Zufrieden und glücklich auch darüber, dass die lange Suche nun ein Ende hat.

Glück321 07.12.2010, 00.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Liegt das Glück in der Zukunft?

Glück ist JETZT!


Es gibt viele Menschen, die in ihrem Leben schon sehr viel Glück erlebten und auch immer noch glücklich sind. Andere stehen wie am Bahnhof und warten auf den Zug, der einfährt und sie warten darauf, dass der Lautsprecher verkündet: „Das ist Ihr Zug des Glücks. Bitte sofort einsteigen. Die Türen schließen selbständig.“

Diesen Augenblick dürfen Sie keinesfalls versäumen. Steigen Sie ein – jetzt in diesem Augenblick. Denn wenn man über das Glück der Vergangenheit nachdenkt und es jetzt nicht mehr intensiv empfunden wird, dann ist es das JETZT, indem das Glück stattfindet. Auch wenn Sie auf Ihr Glück noch warten, Ihnen der Zug nicht richtig gefällt, steigen Sie unbedingt ein. Das ist das Glück des JETZT. Genießen Sie den Augenblick des Einsteigens, suchen Sie sich einen Fensterplatz und genießen ganz einfach JETZT den Augenblick des Glücks, das Sie gerade empfinden.

Erfolg, Glück, Harmonie, Lebensfreude und GesundheitHeinrich Zschokke, ein Schriftsteller und Pädagoge, der Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebte und wirkte, brachte es auf den Punkt: „Es gehört zu den alltäglichen Täuschungen, die Stunden der Vergangenheit und Zukunft reizender zu finden als die Gegenwart.“

Sie leben nicht mehr in der Vergangenheit, sie ist nur noch Erinnerung. Sie leben noch nicht in der Zukunft und wissen nicht, was sie Ihnen bringen wird. Also nehmen Sie aus dem JETZT das Beste, genießen Sie es und seien Sie glücklich.

Glück321 03.11.2010, 23.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Glücksbringer und Glücksrituale

Ist Glück Aberglaube?


Erfolg, Glück, Harmonie, Lebensfreude und GesundheitNun ja, die bekannten Glücksbringer wie den Glückspfennig, das vierblättrige Kleeblatt, den Schornsteinfeger (wenn man ihn berühren darf), der Marienkäfer (besonders wenn er sieben schwarze Punkte trägt), das gefundene Hufeisen eines Pferdes (das man, aber nur mit der offenen Seite nach oben aufhängen darf, damit das Glück nicht herausfällt), die Hasenpfote (wird aber immer seltener, ist lediglich nur noch am Messergriff von Jägern zu beobachten), die beobachtete Sternschnuppe (bei der man einen Wunsch denken, aber nicht verraten darf) … kennen Sie sicherlich schon und vielleicht haben auch Sie Ihren speziellen Talisman, der Ihnen nicht nur Glück bringen, sondern Sie auch vor Unheil schützen soll (doch das wäre aber dann schon ein Amulett, das vor den bösen Geistern schützen soll).

Offiziell ist das Aberglaube, der von der Kirche scharf verurteilt wird. Was aber ist mit den Devotionalien, die an den Wallfahrtorten verkauft werden? Was ist mit dem Rosenkranz, mit dem meine Großmutter in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts in Trier den Heiligen Rock berührte? Er begleitet mich schon seit der Zeit, als ich das elterliche Zuhause (freiwillig und aus beruflichen Gründen) verlassen habe. Seither ist mir kein größeres Unheil zugestoßen. Zuvor aber auch nicht. Im Gegenteil: Ich habe (mit dem Rosenkranz) eine wunderbare Frau kennen gelernt, bin schon lange mit ihr verheiratet und auf meinen Sohn kann ich auch stolz sein.

Das Gefühl von Glück ist viel wert!


Nun, ob es die üblichen Glücksbringer sind oder auch besondere Erinnerungsstücke: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sind sie kein Glücksbringer, sondern vermitteln dem Besitzer oder Träger oder Beobachter ein gutes Gefühl … und das ist allein ist sehr viel wert und kann tatsächlich zu Glück führen.

Allerdings gibt es noch spezielle Rituale, die unter Sportlern und unter Trainern höchst verbreitet sind. Einige davon sind höchst skurril und ich möchte Ihnen (um Sie zum Schmunzeln zu bringen) davon berichten, auch wenn Sie vielleicht schon von einigen gehört oder gelesen haben:
  • Das jüngste Beispiel ist Joachim Löws blauer Pulli aus Kaschmir, den der Trainer der deutschen Fußballmannschaft beim Auftaktspiel seiner Nationalmannschaft trug, als das Spiel mit vier geschossenen Toren gewonnen wurde. Gegen Serbien, 0:1, falls Sie es schon vergessen haben sollten, trug Löw ein anderes Gewand. Spieler und Funktionäre baten den Trainer nun, doch wieder seinen blauen Kaschmir anzuziehen (seinen Assistenten Hansi Flick natürlich auch). Gegen Ghana wurde gewonnen, England wurde ebenso wie Argentinien mit vier Toren besiegt. Doch gegen Spanien half nicht einmal der blaue Pulli. Löw selbst glaubte nicht an seinen blauen Pulli, so sagte er wenigstens, er habe es nur getan, weil er darum gebeten wurde und weil der Pulli schon so oft in den Medien erwähnt und gezeigt wurde.

  • Boris Becker spielte seine Matches grundsätzlich unrasiert.

  • John McEnroe, ebenfalls ehemaliger Tennisprofi und regelmäßig Gegner von Boris, achtete stets darauf, beim Betreten des Spielplatzes bis hin zum Einschlagen nur ja nicht auf eine Linie zu treten.

  • Michael Jordan, die amerikanische Basketball-Legende, glaubte an das Gesetz der Serie. Er trug mehrere Monate lang dieselben Shorts bei den Spielen seiner Mannschaft. Er fürchtete, dass seine Glückssträhne abreißen würde, wenn er seine Hose wechselt. Auch wenn sie nach dieser langen Zeit wahrscheinlich schon sehr intensiv „duftete“: Die Serie musste halten.

  • Den Golfprofi Tiger Woods sah man bei Golfturnieren nur mit schwarzer Hose, am liebsten trug er dazu auch ein schwarzes Poloshirt. Dass er auch schon mal in andersfarbigen Polos gesichtet wurde, liegt wohl daran, dass sein Sponsor zeigen wollte, dass er auch andere Farben im Sortiment hat.

  • Michael Schumacher, siebenfacher Formel 1-Weltmeister, trägt chinesische Schriftzeichen mit den Namen seiner beiden Kinder auf dem Helm, ein Armband von Frau Corinna, ein Haifischzahn um den Hals, den er einst von einem Tauchlehrer geschenkt bekam: Schumacher, der Perfektionist, überlässt wirklich nichts dem Zufall.  Er steigt immer von rechts in sein Dienstfahrzeug. Als er im Jahr 2004 in Bahrain einen seiner Glücksbringer im Hotel vergessen hatte, musste sein damaliger Masseur den Talisman schnell holen. Schumacher gewann nicht nur das Rennen sondern letztlich auch seine bislang letzte Weltmeisterschaft.

  • Besonders Fußballer und auch ihre Trainer halten an bestimmten Ritualen fest. John Terry, FC Chelsea und englischer Nationalspieler, pflügte einmal fast das das Stadion in Barcelona um, weil er seine Schienbeinschoner wiederfinden wollte. „Am Ende hatte ich etwa 50 gefunden. Ich bin wirklich sehr abergläubisch“, gesteht der beinharte Verteidiger.

  • Gary Lineker, ehemaliger Torjäger der Briten, erzählt: „Beim Warmmachen habe ich niemals aufs Tor geschossen, denn ich wollte kein Tor vergeuden. Ich wollte mir die Treffer fürs Spiel aufsparen. In der Halbzeitpause habe ich immer mein Trikot gewechselt, wenn ich in der ersten Halbzeit kein Tor erzielt hatte. War ich aber erfolgreich, behielt ich das Trikot an.“

  • Gerd Müller, Deutschlands „Bomber der Nation“ trug als Nationalspieler gern das Trikot mit der Nummer 13, außerdem Schuhe mit der Größe 41, obwohl zwei Schuhgrößen weniger auch gereicht hätten. Die Nummer 13 scheint auch seinem Namensvetter Thomas Müller Glück gebracht zu haben, auch wenn er sich nicht als abergläubisch bezeichnet. Er wurde bei der letzten WM in Südafrika Rekordtorschütze. Er aber meinte: „Die 13 habe ich mir nicht unbedingt gewünscht, aber als ich als Letzter meine Trikotnummer aussuchen durfte, waren nur noch zwei Nummern frei. Da habe ich eben die 13 genommen.“

  • Giovanni Trapattoni beobachtete man als Trainer der italienischen Nationalmannschaft, als er vor den Spielen geheiligtes Wasser aus einer Flasche verspritzte, das er von seiner Schwester, einer Nonne, erhalten hatte.

  • Der französische Libero und Spielführer Laurent Blanc (und künftiger Nationaltrainer) küsste bei der WM 1998 nach siegreichen Spielen die Glatze des Torhüters Fabien Barthez. Nach dem Halbfinale gegen Kroatien (2:1) tauchte sogar der damalige Staatspräsident Jacques Chirac in der Kabine auf und verpasste dem Glatzkopf Barthez ebenfalls einen dicken Kuss auf sein blankes Haupt.

Es gäbe noch viele andere Marotten zu erzählen, doch wer an die Macht seines Glücksbringers, ob es ein Talisman oder ein Ritual ist, glaubt, fühlt sich sicherer, wird mutiger, setzt sich höhere Ziele, verfolgt diese konzentrierter und erzielt dann automatisch bessere Ergebnisse – eine Art sich-selbsterfüllende Prophezeiung. Der Glaube an die Glücksbringer kann also doch Berge versetzen.

Glück321 19.10.2010, 23.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Glück als Konzept

Das Glück eines GlücksBlog-Lesers


Hallo,

gern würde ich meine persönliche Glücksstory verlesen…

Denn ich bin wahrlich ein Glückspilz!
Frisch im neuen Job als Deutschlands jüngster Kurdirektor (27 bei Dienstantritt) ist es meine Aufgabe, das Glückskonzept Deutschlands erster und einziger Glücksgemeinde mit Leben zu füllen.

Und das hat bisher super geklappt! Jetzt findet am 18. Juli zum ersten Mal die Schömberger Glückswoche statt und was soll ich sagen… Wir haben ein immenses Programm auf die Beine gestellt mit vielen renommierten Glücksforschern, Programmhöhepunkten und vielem mehr.

Glück ist... Eine Glückspartnerschaft!


Am meisten freut mich aber, dass dieses kleine verschlafene Schwarzwaldörtchen jetzt eine Glückspartnerschaft mit Bhutan eingegangen ist und wir tatsächlich eine 8-köpfige, offizielle Delegation empfangen werden…

Warum meine Glücksstory? Weil es mein absoluter Traumjob ist und es jede Menge Spaß macht… Es macht mich glücklich, andere glücklich zu machen… ideal für ein „Glückskonzept“! Die Gemeinde muss sich mit Glück befassen und wird dadurch selber glücklich! Wir erleben hier jeden Tag Glücksmomente und wollen unsere Besucher auch daran teilhaben lassen.

Falls Interesse besteht, empfehle ich Ihnen die Seite (www.)glueckswoche.de.

Würde mich sehr freuen von Ihnen zu hören und wünsche Ihnen

Viel Glück!
 
Ihr
 
Till Weigl


Auch wir wünschen der Stadt Schömberg viel Glück mit diesem tollen Konzept!

Vielen Dank für Ihren Beitrag,

Ihr GlücksBlog-Team

 

Glück321 27.07.2010, 13.55 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Glück der Poesie

Glück und Glücklichsein...

Dieses wunderschöne Gedicht über das Glück bilden den Auftakt zu unserer neuen Rubrik "Leser im Glück". Wir danken Frau Dr. Ingrid Riedel recht herzlich für diesen poetischen Beitrag!


Erfolg, Glück, Harmonie, Lebensfreude und GesundheitVom Glücklichsein

Vom Glück wird schwärmend mir erzählt,
vom Glücklichsein, das vielen fehlt,
vom Seelenschmerz, der Einsamkeit,
dem Sehnen, das unendlich weit.

Doch was ist Liebe – was ist Glück?
Was sind schon schöne Stunden?
Ein jeder sieht aus seiner Sicht,
was er einmal empfunden.
 
© Ingrid Riedl 

Glück321 21.07.2010, 12.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Glück - Erzählen Sie uns davon!

Liebe GlücksBlog-Leser!

Wir möchten Sie hiermit herzlich einladen, das Glück dieses Blogs aktiv mitzugestalten. Dazu können Sie uns alles zum Thema „Glück“ einsenden: Gedichte, Anekdoten, kurze Geschichten über das Glück (max. 500-800 Wörter), und Bilder, die von Glück erzählen.

Die schönsten Glücks-Werke veröffentlichen wir hier in diesem Blog unter der Rubrik „Leser im Glück“.

Teilen Sie Ihr Glück mit uns und schicken Sie Ihre Vorschläge an blog@content-verlag.de!




Wir behalten uns redaktionelle Änderungen an den Texten vor. Texte und Bilder dürfen nicht die Urheberrechtsansprüche Dritter verletzen. 
 

Glück321 14.07.2010, 11.56 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Glück

"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"

Willy Breinholst

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