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Thema: Menschen im Glück
Glück pflegen...
Glück hegen!
Glück ist kein Zaubertrick und es ist auch kein Zufall. Glück ist für jeden da – für Sie, für mich und auch für den Nachbarn. Aber auch wenn Glück kein Zaubertrick ist, gibt es dennoch einige Tricks, die es dem Glück gestatten, einzukehren und dauerhaft an Ihrer Seite zu bleiben – und die wirken fast wie Zauberei:
- Entwickeln Sie eine Art von Eigenliebe. Das ist von Narzissmus weit entfernt. Sie brauchen sich nicht vorzugaukeln, Sie seien der/die Beste, Schönste, Intelligenteste oder Liebenswerteste. Es reicht völlig aus, sich so zu akzeptieren, wie man ist. Neben den positiven Seiten hat jeder Mensch auch negative Seiten. „Ich bin wie ich bin, und das ist gut so. Und das, was ich und andere als negativ empfinden, das kann ich mit ein bisschen Wohlwollen (langfristig) zum Positiven wenden.“
- Wenn Sie sich so sehen, dann wird es Ihnen auch nicht schwerfallen, mit sich selbst liebevoll umzugehen. Verzeihen Sie sich Fehler und beschimpfen Sie sich nicht selbst. Diesen Teil werden womöglich andere übernehmen, was Sie aber nicht weiter stören sollte.
- Nehmen Sie das Leben mit allen Sinnen wahr, so wie es jetzt ist.
- Es gibt Menschen, die ihr Leben als zu kurz empfinden. Das ist ganz normal, besonders dann, wenn man schon etwas älter ist. Packen Sie deshalb so viele positive Erfahrungen in Ihr Leben, dass Sie niemals das Gefühl haben werden, Ihr Leben sei zu kurz gewesen, Sie hätten ja so viel versäumt. Genießen Sie jeden Augenblick, auch wenn Sie vermuten, es sei doch ein ganz normaler Augenblick.
- Wichtig ist es, eine Tätigkeit auszuüben, die Ihnen wirklich Spaß macht. Natürlich gibt es Berufe, in denen es wenig Anlass zu Spaß und Freude gibt. Verlagern Sie spätestens in diesem Fall den Spaß in Ihre Freizeit!
- Verbringen Sie Ihre Zeit mit Menschen, die Ihnen wohl gesonnen sind. Pflegen Sie Ihren Freundeskreis, vergrößern Sie ihn, achten Sie darauf, dass es keine oberflächliche Bekanntschaften, sondern wirkliche Freunde sind.
- Legen Sie besonderen Wert auf eine gute partnerschaftliche Beziehung. Versuchen Sie, die Partnerschaft möglichst harmonisch zu gestalten. Sollte es zu einem Gewitter kommen, dann sollte es nur sehr kurz sein. Vertreiben Sie trübe Wolken, so dass die Sonne auch über Ihrer Beziehung lacht.
Glück321 30.11.2011, 22.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Sind Models glücklich?
Glück durch Traumberuf Model
Model zu werden, scheint der Traumberuf vieler Mädchen zu sein. Ist es doch wunderbar prominent zu sein, strahlend schön von den Titelblättern der Modezeitschriften zu lächeln, anmutig auf dem Laufsteg, Catwalk genannt, sündhaft teure Kleidung vor erlesenem Publikum vorzuführen und die ganze Welt zu bereisen. Haben die Mädchen, viele von ihnen sind nicht wesentlich älter als 16 Jahre, dies erst einmal erreicht, so glauben sie das „große Los“ gezogen oder das „große Glück“ gefunden zu haben.
Glück in der Realität?
Ist dies eine irrige Vorstellung oder entspricht es der Realität? Das wollten Psychologen der Londoner City University genau wissen und befragten über 50 hauptberufliche Models und ebenso viele junge Frauen in anderen Berufen. Dabei fanden sie heraus, dass sehr viele Schönheiten des Laufstegs überhaupt nicht glücklich waren. Sie sprachen über ein gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl, über Einsamkeit und über ständigen Konkurrenzdruck. Sie beklagten sich, ständig unterwegs sein zu müssen und nur in Hotels „aus dem Koffer“ leben zu müssen. Das hört sich nicht besonders glücklich an.Fazit zum Glück
Die jungen Frauen in anderen, weit weniger gut bezahlten Berufen, oft auch nicht so aufwändig gestylt wie die Models, waren weitaus zufriedener: mit ihrem Beruf, mit ihrer Freizeit (von der Models nur wenig haben), mit ihrer Partnerschaft. Nimmt man alles zusammen, so möchte man den jungen Mädchen, die es einmal auf das Titelbild der Vogue schaffen wollen, nur abraten, sich auf die Kleidergröße Zero abzuhungern, um letztendlich, trotz aller Bewunderung, die ihnen vielleicht entgegengebracht wird, doch unglücklich zu sein.
Glück321 13.10.2011, 13.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Glück geht in Sommerpause
Mit Glück in den Urlaub
Glück ist… Urlaub! Das Glücks-Blog-Team verabschiedet sich deshalb in eine kurze Sommerpause und wünscht seinen Lesern bis dahin alles Glück. Ob nun im Hotel oder auf Balkonien oder Terrassien – genießen Sie die sonnigen Tage!
Glück321 08.08.2011, 17.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Glück – reine Ansichtssache
Glück, was ist das?
Was gehört zu einem glücklichen Leben? Am häufigsten werden genannt:
- eine gut funktionierende Beziehung,
- eine steile berufliche Karriere,
- ein unverhofft hoher Lottogewinn und
- Gesundheit bis ins hohe Alter.
Glück ist nicht unbedingt Glückssache
Eine funktionierende Beziehung, vielleicht auch noch eine glückliche Familie, ist keine Glückssache. Nachdem Partnerin und Partner sich gefunden und füreinander entschieden haben, beginnt das „richtige“ Zusammenleben, der Beziehungsalltag. Zwei Menschen müssen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen im gemeinsamen Alltag häufig Rücksicht nehmen, Kompromisse schließen, eine positive Streitkultur pflegen (Streit kommt immer mal vor), sich gegenseitig verzeihen können … Also wird hier massiv an der zwischenmenschlichen Kommunikation gearbeitet um Reibungen zu vermeiden. Gemeinsame Interessen und gemeinsame Unternehmungen fördern den Zusammenhalt. Gemeinsame religiöse und politische Ansichten mindern mögliche Diskussionen, bestehen unterschiedliche Überzeugungen werden diese schlicht und einfach respektiert und nicht ständig diskutiert. Tatsächlich ist viel „soziale“ Arbeit erforderlich um zu einer glücklichen Beziehung zu finden, die das kurze Verfallsdatum eines lichterloh brennenden Strohfeuers der jungen leidenschaftlichen Liebe überdauern kann.
Eine steile Karriere kommt nicht aus heiterem Himmel geflogen, sondern sie muss mit Fleiß, Ausdauer und harter Arbeit geschaffen werden. Die Beförderungen und höheres Einkommen sind dann der Lohn für den persönlichen Einsatz, den jeder Mensch mit diesem Ziel einbringen muss.
Gesundheit bis ins hohe Alter kann auf wenige Schlagworte reduziert werden: gesunde Ernährung, sehr wenig Alkohol, keine Zigaretten, keine anderen Drogen, viel Sport und Bewegung, viel frische Luft, viel Sonnenlicht, anspruchsvolle geistige Nahrung, Körperpflege und die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen.
Und was ist mit dem Lottogewinn? Sie wissen es selbst: Die Chancen auf einen hohen Gewinn sind gering, aber dennoch gibt es immer wieder Lottomillionäre. Also ist auch dieser Punkt nicht definitiv ausgeschlossen. Und wenn Sie einen Tippschein abgeben, dann ist ein Gewinn wirklich Glückssache.
Glück321 09.07.2011, 18.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Glück im Gehirn
Blockaden des Glücks: Depressionen, Burnout
Psychiater und Psychologen haben kaum noch Termine frei. Was ist eigentlich los? Depressionen und Burn-out-Syndrome werden immer häufiger. Besonders schlimm ist es bei Depressionen. Sie gilt als die häufigste Erkrankung des Gehirns – mit schlimmen Auswirkungen auf die Seele. In Deutschland durchleben etwa 20 Prozent aller Menschen im Verlauf ihres Lebens eine Depression. Doch die an Depressionen leidenden Patienten werden immer jünger und selbst wenn die Krankheit erkannt wird, bleibt die Hälfte davon unbehandelt. Und so nimmt es nicht Wunder, dass 10 bis 15 Prozent der an Depression erkrankten Menschen einen Suizidversuch – leider allzu oft erfolgreich – unternehmen.
Der heilende Weg zum Glück
Doch nun zur guten Nachricht, denn schließlich lesen Sie die Rubrik über Glück. Die Notwendigkeit, den Menschen zu helfen, die in ihrem Leben kein Glück empfinden können, nötigte die Medizin, sich intensiver mit dem Gehirn des Menschen zu befassen. Die Ergebnisse sind hoffnungsvoll. Man weiß, was eine Depression im Gehirn bewirkt. Umgekehrt hat man aber auch erforscht, was im Gehirn geschieht, wenn der Mensch glücklich ist. Und so arbeiten heute Psychiater medikamentös und Psychologen therapeutisch daran, die Menschen aus dem Unglücklich-Sein wieder zum Erleben von Glück zurückzuführen.
Glück entsteht durch Biochemie in unserem Kopf
Glück findet im Kopf statt und ist weit weniger von äußeren Umständen abhängig, als man zunächst glaubte. Biochemische Forschungen zeigen, dass das Glücksgefühl aus einem chemischen Prozess im Gehirn resultiert. Moleküle, unter anderem Endorphine, werden durch spezifische Reize ausgeschüttet, von Rezeptoren aufgenommen und lösen Glücksgefühle aus. Doch leider hält die Wirkung nicht lange vor. Schon nach fünf Minuten ist das Glücksgefühl nur noch halb so intensiv. Deshalb sagt man auch: „Das Glück ist flüchtig.“
Das gilt aber auch für andere Emotionen, wie etwa Trauer. Hat man sich erst einmal richtig ausgeweint, so versucht die Sonne wieder im Gemüt Einzug zu halten. Auch das Gefühl der Angst, so groß sie sein mag, verflüchtigt sich mit der Zeit. Welch ein Glück! Das Gehirn ist bemüht, möglichst schnell wieder Normalität herzustellen.
Glück durch Erfolg und Kompetenz
Der Mensch kann Momente des Glücks auch bei Tätigkeiten empfinden, die hohe Konzentration erfordern, auch bei Tätigkeiten, die ihm das Gefühl geben, er habe die Situation im Griff, was seine Kompetenz bestätigt. Es geht somit um Verrichtungen oder Tätigkeiten, die er gut beherrscht und gerne ausübt. Voraussetzung Glück zu empfinden und das Glück auch wirklich genießen zu können, ist aber die geistige Gesundheit. Der Stoffwechsel im Gehirn muss sich im biochemischen Gleichgewicht befinden. Bei einer Depression oder ähnlichen Stoffwechselstörungen ist dies aber nicht gegeben.
Jedes Individuum erlebt eine andere Wirklichkeit durch die Art seiner Gedanken. Somit ist Glück nicht nur eine Empfindung, sondern auch eine aktive Entscheidung. Jeder Mensch hat durchaus die Möglichkeit, sich „glücklich zu denken“, was der Wirksamkeit des positiven Denkens mehr Glaubwürdigkeit verleiht. Umstände, auf die wir nicht einwirken können und die dennoch zu einem günstigen Ergebnis führen, sind Glück. Und natürlich kann dieses Glück auch Glücksgefühle auslösen.
Die Bereitschaft zum Glück
Um echtes Glück empfinden zu können, muss der Glückliche bereit sein, das, was ihm widerfährt, als Glück zu interpretieren. Das beste Rezept, um glücklich zu sein ist also, den Ereignissen möglichst oft nur die positiven Seiten abzugewinnen. Tun Sie das!
Glück321 02.06.2011, 12.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Glück ist… Selbstverwirklichung
Glück gefunden: Der „DJ der guten Laune“
Ein Video auf youtube hat sein ganzes Leben verändert. Der „DJ der guten Laune“ legte für Freunde auf und wurde dabei gefilmt, wie er seiner Freude an der Musik und seinem Glück Ausdruck verleiht. Musik ist sein ganz großes Glück –das kann man gut erkennen, selbst wenn der eigene Musikgeschmack anderes gelagert sein sollte.
Wir wünschen dem mittlerweile hauptberuflichen „DJ der guten Laune“ weiterhin viel Spaß an der Musik und Glück! Für ihn selbst und die Menschen, die sich von seiner Fröhlichkeit so gerne mitreißen lassen!
Glück321 31.03.2011, 12.47 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Glück und Glaubenssätze
Mehr Glück heißt Überzeugungen verändern
Menschen sind oft nicht zufrieden mit sich selbst und können deshalb nicht glücklich sein. Haben Sie das schon an sich beobachtet? Wenn auch Sie dazu tendieren, unzufrieden mit sich selbst zu sein, dann liegt es sehr oft daran, dass Sie vermeintlichen Vorgaben nicht entsprechen. Diese Vorgaben sind aber oft Überzeugungen und Glaubenssätze, die nicht von Ihnen selbst stammen, sondern die Ihnen schon in Ihrer Kindheit anerzogen wurden. Und weil diese Vorgaben meist von Autoritäten wie Eltern, Großeltern oder anderen Personen stammen, die in Ihrer Kindheit für Sie wichtig waren, haben Sie diese unreflektiert übernommen, oft nur, um diesen „Autoritäten“ zu gefallen und von ihnen geliebt zu sein. Sie wollten ja immer ein „braves“ Kind sein, um so möglichem Ärger (oder Strafen oder Liebesentzug) aus dem Weg zu gehen.
Diese Vorgaben, Regeln oder Überzeugungen müssen aber nicht zwangsläufig zu Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Umfeld und auch nicht zu Ihren persönlichen Zielen passen. Ihre inneren Überzeugungen sind aber für Ihren inneren Zustand verantwortlich – und damit auch für Ihr Glück oder Unglück. Gleichgültig was Sie glauben, Sie bekommen immer das, wovon Sie überzeugt sind! Doch nur weil Sie etwas glauben, muss es nicht unbedingt richtig sein! Ganz besonders dann, wenn es sich um diese schon beschriebenen Überzeugungen handelt, die gar nicht Ihre eigenen sind. Deshalb gilt es, sich dieser verstaubten und nicht mehr zeitgemäßen Überzeugungen zu entledigen.
Glücksmuster prüfen
In einem ersten Schritt sollten Sie sich Ihre unbewussten Überzeugungen einmal bewusst machen. Achten Sie dabei auf Ihre Gefühle, wenn Sie diese Überzeugungen überdenken. Alle Glaubenssätze, die Ihnen unbehaglich sind, müssen entsorgt werden. Das ist nicht immer einfach, aber vielen Menschen hat es schon geholfen, wenn sie sich diese Glaubenssätze wie ein Bild vorstellten, besser noch, in das von diesem Glaubenssatz erzeugte Gefühl „hineingingen“ und es richtig spürten. Danach werden Sie wissen, ob die Überzeugung tatsächlich Ihrer persönlichen Überzeugung entspricht oder ob sie eher beschränkend und negativ auf Sie wirkt. Verdammen Sie Ihre falschen Überzeugungen nicht, denn sie hatten, zumindest für einige Zeit, auch ihr Gutes. Aber macht diese Überzeugung Ihr Leben heute einfacher, glücklicher und zufriedener? Falls ja, dann halten Sie an dieser Überzeugung fest. Falls nicht, verabschieden Sie sich von dieser Überzeugung.
Suchen Sie für jede Überzeugung, die Sie entsorgen möchten, eine neue, positive und zu Ihnen und Ihren Zielen passende Überzeugung. Programmieren Sie sich neu. Ihre bisherigen Überzeugungen haben Sie schon sehr lange begleitet. Deshalb kann es durchaus eine längere Zeit dauern, bis Sie Ihre neuen Überzeugungen verinnerlicht haben und die neuen Überzeugungen wirken können.
Befreit von diesem Ballast, von inneren Anordnungen vergangener Autoritäten und Zeiten, werden Sie wie entfesselt auf eigenen Wegen den Zielen nachgehen können, die Ihre eigenen Ziele sind, selbst wenn diese nicht den Gefallen der alten Autoritäten finden würden.
Glück321 16.02.2011, 00.08 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Zeit für die Liebe ist Zeit für Glück
Glück durch teure Geschenke?
Wenn man verliebt ist, dann möchte man gegenüber dem Partner oder der Partnerin gern seine ganze Liebe und das damit verbundene Glück ausdrücken. Man denkt oft an Geschenke. Je wertvoller (teuerer) umso besser? Nein. Überhaupt nicht, denn Liebe oder Verliebtheit kann man weder kaufen noch durch Geld zum Ausdruck bringen. Entweder ist man verliebt oder man liebt – oder nicht. Geld und Reichtum spielen hier keine Rolle.
Dennoch: Geschenke sind wunderbar! Aber die Geschenke müssen nicht materieller Natur sein. Viel wichtiger sind kleine Gesten und Aufmerksamkeiten, um Liebe oder Verliebtheit zu nähren und zu stärken. Leider aber zeigen viele Menschen ihre Zuneigung nicht häufig genug. Untersuchungen besagen: Nur ein Drittel der Männer (30 Prozent) setzt regelmäßig Zeichen der Liebe. Hingegen flüstern 39 Prozent der Frauen ihrem Liebsten täglich ein Liebesgeständnis ins Ohr. Interessant ist dabei, dass alle Menschen, die täglich ihre Zuneigung bekunden, sich selbst deutlich glücklicher einschätzen als der Durchschnitt (81 % gegenüber rund 70 %).
Glück mal anders erleben

Was die Herzen noch höher schlagen lässt: eine Umarmung, ein Kompliment oder ein (kleines) Überraschungsgeschenk. Nicht immer nur Blumen, auch Parfüm kommt nicht immer gut an. Ein romantischer Spaziergang in der Abendsonne, ein Konzertbesuch, ein Essen beim Italiener um die Ecke (Pizza-Service ist hingegen ziemlich unromantisch), zusammen ein leckeres Gericht kochen, nicht die „Glotze“ anschalten sondern sich Zeit für regen, geistigen Austausch schenken, für wahres „Beisammen-Sein“.
Ohnehin ist Zeit das Wertvollste was es zu verschenken gibt. Ein Schmuckstück – und mag es noch so teuer gewesen sein – kommt da nicht mit. Schließlich verschenkt man Lebenszeit, die nicht verschwendet werden soll. So vermitteln Sie, dass Ihnen der Partner, die Partnerin wirklich wichtig ist. Das ist nicht nur gut für die Beziehung, es fördert auch den Selbstwert, sorgt für ein Gefühl voller Glück und kann einem den ganzen Tag versüßen. Genau das ist der Ansatz einer positiven Psychologie: Das Positive stärken, was vorhanden ist.
Also: Ein Streicheln, ein Küsschen oder ein Viertelstündchen (oder länger) sind tatsächlich eine hervorragende Investition für das Glück in der Liebe.
Glück321 01.02.2011, 01.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Glück im Unglück
Glück im Unglück
Mit Witzen sollte man im Allgemeinen vorsichtig umgehen. Humor ist nicht für jedermann gleich Humor. Wenn ich den folgenden Witz dennoch aufschreibe, so werden ihn vielleicht einige von Ihnen bereits kennen, aber er passt so wunderbar zur Titelzeile, dass ich es einfach nicht lassen kann:Der einzige Überlebende eines Schiffsunglücks wird an den Strand einer einsamen und unbewohnten Insel gespült. Täglich hält er Ausschau nach einem Schiff. Nach vielen Tagen vergeblicher Ausschau baut er sich eine kleine Hütte aus Holz.
Eines Tages kommt er von einem Ausflug auf der Insel zurück und stellt fest, dass seine Hütte in Flammen steht. Nun hat er alles verloren und ist nur noch verzweifelt.
Am nächsten Morgen wacht er durch das Motorgeräusch eines Bootes auf, das auf die Insel zusteuert. Man kam, um ihn zu retten. „Woher wusstet ihr, dass ich hier bin?“ fragt der Gestrandete seine Retter.
„Wir haben das Rauchsignal gesehen“, antwortet der Kapitän.
Natürlich macht die unerwartete Wende der Ereignisse die Pointe dieses Witzes aus. Aber, bitte überlegen Sie einmal: An wie viele Situationen in Ihrem bisherigen Leben können Sie sich erinnern, dass sich auch für Sie scheinbares Unglück letztlich als ein großes Glück herausstellte? Eigentlich reicht es auch schon aus, wenn das scheinbare Unglück sich als harmlos erweist. In wie vielen Situationen glaubten Sie, die Welt ginge für Sie unter? Und dennoch lesen Sie, wahrscheinlich putzmunter und vielleicht sogar lächelnd diese Zeilen.
Glück ist, wenn man nicht alles negativ sieht...
So wie wir eine Situation interpretieren, einmal aus negativer Sicht, einmal aus positiver Sicht, ein anderes Mal kühl analysierend, so wird das Ereignis uns emotional berühren. Damit unsere Emotionen jedoch nicht in Wirbelstürme geraten, halte ich es wie folgt: Wenn es meine Emotionen zulassen, versuche ich eine Situation zunächst einmal sachlich zu betrachten, frage mich, ob sie wirklich so bedrohlich ist, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Ist sie tatsächlich bedrohlich, so befinde ich mich nicht im Zustand der Panik, sondern kann überlegte Entscheidungen treffen. In Panik oder in größtem Jubel getroffene Entscheidungen führen wegen des Pessimismus oder der Euphorie selten zu guten Resultaten. So gut uns die Intuition auch oft berät, in Kombination mit starken Emotionen beeinflusst sie uns nicht optimal:
- „Am liebsten wäre ich einfach weggelaufen!“
- „Am liebsten hätte ich ihn erwürgt.“
- „Am liebsten hätte ich mich vor den ICE geworfen.“
- „Am liebsten hätte ich ihn rausgeschmissen.“
- „Am liebsten hätte ich jeden umarmt, der mir in die Quere gekommen ist.“
Und was davon haben Sie wirklich getan? Nichts! Sie haben nicht überreagiert – und das war auch gut so. Bleiben Sie in scheinbaren Unglücksfällen ebenso cool. Oft ist alles halb so schlimm.
Glück321 30.11.2010, 19.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Glück und Glückskinder
Glück oder Pech im Dauer-Abo
Es scheint Menschen zu geben, die ständig Glück haben und tatsächlich auch glücklich sind. Andererseits gibt es Menschen, die sich vom Pech oder vom Unglück regelrecht verfolgt fühlen. Die einen gehen spazieren, finden auf dem Gehweg ein blitzeblankes 1-Cent-Stück und heben es auf. Ist zwar kein Vermögen, aber dennoch … ein strahlend blankes Geldstück. Das sind die Glückskinder. Andere Menschen gehen spazieren, sind unvorsichtig und verlieren ihre Geldbörse. Es waren zwar keine Geld- oder Kreditkarte darin, sondern nur ein wenig Kleingeld, aber dennoch … schon wieder Pech gehabt. „Ich bin eben ein ausgemachter Pechvogel!“
Ein Mensch erledigt Hausarbeit. Er putzt die Fenster. Wirklich, man kann sich Schöneres vorstellen. Doch als die Arbeit beendet ist, schaut er durch die Fenster und freut sich über die blanken Scheiben. Er ist glücklich darüber, dass die Wohnung so gut aussieht. Der andere Mensch macht sich auch daran, die Fenster zu putzen. Grimmig holt er Wasser, Putzmittel und ein Trockentuch. „Schon wieder dieses grässliche Fensterputzen!“ Eher widerwillig erledigt er die Arbeit und als er sie beendet hat, bemerkt er immer noch Streifen. „Jetzt habe ich mir so viel Mühe gegeben und dennoch ist nichts Richtiges daraus geworden.“ Und er ist unglücklich, dass er immer noch auf die Streifen sehen muss.
Glück – kann man dafür veranlagt sein?
Kann das eigentlich sein? Die Neurobiologie und die Neurochemie haben das menschliche Gehirn schon sehr intensiv untersucht. Rein organisch sind alle menschlichen Gehirne gleich. Der Unterschied liegt aber in den Gedanken. Positive Gedanken aktivieren verschiedene Gehirnareale völlig anders als negative Gedanken. Auch die Botenstoffe, die Neurotransmitter, senden unterschiedliche Moleküle an die Rezeptoren der einzelnen Gehirnbereiche. Und genau das ist neurobiologisch der Unterschied zwischen Glück und Unglück, zwischen Glückskindern und Pechvögeln.
Die Menschen haben sehr viele Möglichkeiten ihr Glück – oder auch ihr Unglück – durch ihre alltäglichen Handlungen und Gedanken zu beeinflussen. Achten Sie doch einmal darauf, wie überdurchschnittlich glückliche Menschen handeln und denken.
Glück in der Forschung
Auch die „Glücksforschung“, die sich aber auch mit anderen Emotionen befasst, hat erkannt, welche Denk- und Verhaltensweisen sehr glückliche Menschen kennzeichnen:
- Glückliche Menschen sind gern, oft und lange Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden zusammen. Sie pflegen diese Beziehungen und genießen die daraus resultierenden positiven Erfahrungen.
- Für glückliche Menschen ist es nicht schwierig, Dankbarkeit für das, was sie haben, zum Ausdruck zu bringen.
- Glückliche Menschen sind hilfsbereit und bieten Freunden, Kollegen aber auch Fremden bereitwillig ihre Hilfe an.
- Glückliche Menschen sehen ihre Zukunft ganz bewusst wie durch eine rosarote Brille. Sie achten auf Positives und freuen sich darüber, nehmen Negatives zur Kenntnis, lassen sich davon aber nicht beeindrucken. Gibt es Probleme? Sicherlich. Aber auch für diese gibt es konstruktive Lösungen und wenn tatsächlich einmal ein Missgeschick passiert, dann geht auch nicht gleich die Welt unter.
- Glückliche Menschen genießen die Freuden des Lebens im Hier und Jetzt. Sie trauern nicht versäumten Chancen nach und machen sich keine unnötigen Sorgen über die Zukunft.
- Glückliche Menschen sind oft an der frischen Luft, in der Natur und treiben gern Sport. Sollten Sie ein Tennismatch verlieren: „Nächste Woche wird mein Aufschlag bestimmt besser sein.“ Niederlagen können sie leicht wegstecken. Es war doch nur ein Spiel.
- Glückliche Menschen verfolgen engagiert ihre Lebensziele, lassen sich durch widrige Umstände nicht aus der Bahn werfen.
- Auch glückliche Menschen erleben Stress, Krisen und sogar Tragödien. Auch glückliche Menschen leiden unter solchen Situationen, sie reagieren ebenso emotional. Doch ihre Ausgeglichenheit und Stärke lassen sie solche Erfahrungen leichter überwinden - und wieder für das Glück zugänglich sein.
Versuchen Sie doch bitte, diese Aufstellung für unglückliche Menschen anzufertigen. Wenn Sie diese Aufgabe bewältigt haben, wissen Sie genau, was Sie nicht tun dürfen, wenn Sie nicht ein Pechvogel sein wollen.
Glück321 09.10.2010, 20.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Das Glück
"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"








