Glück

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Persönlichkeits-entwicklung

Der Weg zum eigenen Ich – der Weg zum Erfolg

Rita Moldenhauer
20 Seiten
ISBN 978-3-86322-026-6 (PDF)
Herausgeber:
Content GmbH / clavisio

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Was bedeutet Glück?

Glück 2012

Auf der Suche nach dem Glück


Sind Sie tatsächlich auf der Suche nach dem Glück? Wirklich? Dann müssten Sie derzeit ja richtig unglücklich sein. Wenn Sie tatsächlich unglücklich sind – und dafür kann es viele gerechtfertigte Gründe geben – dann sollten Sie sich das auch eingestehen. Wenn Sie versuchen anderen und sich selbst vorzugaukeln, wie glücklich Sie doch sind, dann würden Sie nur die Rolle eines Glücklichen spielen.

Fragen Sie Schauspieler und sie werden Ihnen sagen, dass sie sich mit ihrer Rolle identifizieren müssen, um die Rolle wirklich ausfüllen zu können. Sie können kein Glück vorspielen, wenn Sie in Wirklichkeit nicht glücklich sind.

Glück in der Warteschleife


 Und wie ist es mit der Suche nach dem Glück? Derzeit gibt es keinen Routenplaner, der bei der Suche helfen könnte. Suchen Sie einfach nicht danach. Wenn Sie suchen, werden Sie es nicht finden, die Suche drückt Mangel aus, also genau das Gegenteil von Glücklichsein. Glück zu finden ist sehr schwer. Doch es gibt einen Silberstreif am Horizont: Sie können sich vom Unglücklichsein befreien, wenn Sie sich dem zuwenden, das Sie schon haben und sich nicht nach einem noch größeren Glück verzehren. Und das ist doch eine gute Übergangslösung bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Glück Sie gefunden hat. 

 Das Glücks-Blog Team wünscht Ihnen von Herzen viel Glück im Jahr 2012!

Glück321 13.01.2012, 09.48 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Glück im Vertrauen

Dem Glück vertrauen lernen


Es ist nicht immer leicht, darauf zu vertrauen, dass sich alles, was wir tun und erleben letzten Endes immer zu unserem Besten entwickeln wird.

Manches, was auf den ersten Blick wie Gold glänzt, entpuppt sich im Nachhinein als wertloses Messing. Anderes, was uns zunächst als Unglück erscheint, entwickelt sich im Rückblick zu einem Glücksfall.

Eine kleine, chinesische Geschichte versinnbildlicht dies sehr anschaulich:

Einem armen Bauern liefen zwei Pferde zu. Da sagten seine Nachbarn: „Bauer, da hast du aber Glück gehabt!“ Der Bauer entgegnete nur: „Wir werden sehen.“ In den folgenden Tagen ritt sein einziger Sohn die Pferde ein, stürzte von einem der wilden Tiere und brach sich ein Bein. Da sagten seine Nachbarn: „Bauer, da hast du aber Pech gehabt!“. Der Bauer entgegnete wieder nur: „Wir werden sehen.“ Einen Tag später klopften Abgesandte des Kaisers an die Tür seiner kleinen Kate, um junge, gesunde Männer für den Kriegsdienst einzuziehen. Seinen Sohn konnten sie mit dem gebrochenen Bein für den Kriegsdienst nicht brauchen.

Glück: Die Dinge kommen und gehen lassen


Wir wissen nie, wozu die Dinge, die uns widerfahren gut sind und manchmal sind andere Dinge gut für uns, als wir anfangs noch dachten. Da wir ohnehin keine Kontrolle darüber haben, welche Dinge uns widerfahren, lohnt es sich nicht, sich dagegen zu sträuben und aufzubegehren, damit nehmen wir uns lediglich den Blick für das, was uns an echtem Glück widerfährt.

Glück321 25.10.2011, 22.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Glück sei mir willkommen!

Einladung an das Glück


Es gibt im Gehirn einen Bereich, der bei angenehmen Gefühlen wie Glück, Freude oder Hoffnung sehr aktiv ist. Je öfter wir uns freuen, desto ausgeprägter wird dieses körpereigene Glückszentrum. Glücksmomente werden häufiger und intensiver erlebt. Und diese emotionalen Höhepunkte kann man ganz gezielt stimulieren und trainieren!

Glück komm herbei!


Glück kann man nicht erzwingen, aber man kann es einladen. Man kann Bedingungen schaffen, die es geradezu herbeirufen:
  • Gehen Sie mit sich selbst liebevoll um.
  • Nehmen Sie das Leben bewusst im Hier und Jetzt wahr.
  • Genießen Sie den Augenblick, selbst wenn es ein „ganz normaler“ Augenblick ist.
  • Versuchen Sie auch das kleine Glück zu erkennen.
  • Erfüllen Sie Ihre Tätigkeiten mit Sinn und gehen Sie ihnen mit Freude nach.
  • Pflegen Sie gute soziale Beziehungen.
  • Lassen Sie positive Neugierde zu und bleiben Sie offen für Neues.
  • Glück liegt auch in der Ausgewogenheit. Anstrengung und Entspannung, Entbehrung und Genuss sollen sich die Waage halten.

Gerade in der heutigen Zeit laufen viele Menschen an Ihren Glückmomenten vorbei. Sie laufen ihrem Glück regelrecht davon und sind danach unzufrieden und manchmal sogar depressiv. Vielleicht verhelfen Ihnen die genannten Hinweise zu häufigeren Glücksmomenten. Wichtig ist aber, dass die Tür für Ihr persönliches Glück immer offen bleibt. Immer!

Glück321 16.09.2011, 12.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Glück ist nicht immer dasselbe

Glück in drei Stufen


Das persönliche Glück eines Menschen kann sich so unterschiedlich darstellen wie jede Persönlichkeit sich von einer anderen unterscheidet. Eigentlich stellt ein glückliches Leben die Zusammensetzung aus Zufriedenheit, aus Freude und aus besonderen Glücksmomenten dar. Den Unterschied zwischen diesen einzelnen Bausteinen macht die emotionale Empfindung aus.

Glück durch Zufriedenheit


Zufrieden ist ein Mensch dann, wenn er nach seinen Erwartungen lebt und arbeitet. Er ist zufrieden, wenn er feststellt, dass er seine Arbeit zu seiner Zufriedenheit und der seiner Auftraggeber erledigt. Er ist zufrieden, wenn seine Bedürfnisse, so unterschiedlich diese auch sein mögen, erfüllt werden. Seine Glückshormone schlagen zwar keine Purzelbäume, aber er ist auch nicht enttäuscht. Wenn sein Leben immer in diesem Rahmen verliefe, so würde er keinen Grund zur Klage haben. Eigentlich bezieht der Mensch Zufriedenheit aus einer sehr rationalen Bewertung dessen, was er geleistet hat, was ihm geschenkt wurde und zumeist stellt er nur sehr selten zu hohe Anforderungen an sich. Zufriedenheit ist kaum mit Emotionen verbunden. Nicht mit positiven, aber auch nicht mit negativen Emotionen. Zumeist bezieht sich Zufriedenheit auf die unterschiedlichen Lebensbereiche: zwischenmenschliche Beziehungen, Arbeit, Wohnsituation und natürlich auch die Zufriedenheit mit sich selbst. Eigentlich ein sehr entspannender Zustand.

Glück durch Freude


Glück Freude ist schon ein wenig emotionaler. Freude kommt dann auf, wenn sich unerwartet Positives ereignet. Das kann einem Künstler widerfahren, dem ein Werk besonders gut gelungen ist. Freude kommt auf, wenn man ein Geschenk, ein Kompliment oder sogar ein Dankeschön erhält, das man eigentlich nicht erwartet hat. Freude kennen wir auch als Vorfreude, also auf ein Ereignis das in der Zukunft positiv verlaufen soll. Ebenso kennen wir auch die Freude am Tun, die Freude des Augenblicks, die Freude im Jetzt. Allerdings kann man sich auch bei Erinnerungen an sehr positive Ereignisse freuen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Auswirkungen dieses Ereignisses in der Vergangenheit bis mindestens in die Gegenwart anhält. Freude aus der Vergangenheit wird aber eher zu Leid, wenn sich die Umstände ins Gegenteil verkehrt haben. Dann kommt oft Traurigkeit auf, dass die positiven Umstände nicht mehr in dieser Form bestehen. Deshalb sollte man sich zwar auch an der Vergangenheit erfreuen, sich darin aber nicht verlieren.

Glück durch "Glücksmomente"


Glücksmomente, also Augenblicke, in denen sich das Glück physisch bemerkbar macht, etwa durch beschleunigten Herzschlag, darf man nicht jeden Tag erwarten. Wirkliche Glücksmomente machen sich durch sehr intensive Gefühle bemerkbar. Das Besondere an den Glücksmomenten ist, dass sie sich immer nur auf die Gegenwart beziehen, denn später genau die selben Empfindungen hervorzurufen, ist kaum möglich. Glücksmomente gibt es immer nur im Hier und Jetzt. Wirkliche Glücksmomente werden mit allen Sinnen erfahren. Man glaubt förmlich, das Glück sehen, hören, riechen und schmecken zu können. Sollten Sie einen derartigen Augenblick erleben, dann genießen Sie ihn und versuchen Sie ihn auszudehnen, Prägen Sie sich alle Umstände dieses Glücksmomentes ein, damit Sie diese Momente voll tief empfundenem Glück immer wieder erzeugen können.

Glück321 05.07.2011, 23.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Glück: Zeit für Unwichtiges

Glück und „Zeit ist Geld“


Ist es nicht so, dass die Uhr unser Leben bestimmt? Zeit ist knapp und deshalb wertvoll, manche Menschen sagen gar: „Zeit ist Geld.“ Und natürlich ist Geld wichtig. Deshalb hasten viele Menschen von Termin zu Termin, belegen ein Seminar für Zeitmanagement – meist um noch mehr „wichtige“ Tätigkeiten in der zur Verfügung stehenden Zeit unterbringen zu können. Denn es gibt so viel Wichtiges zu tun!

Der römische Philosoph und Staatsmann Lucius Seneca war da ganz anderer Meinung als er sagte: „Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ Eigentlich hat er ja Recht. Wir alle haben jeden Tag 24 Stunden zur Verfügung. Ziehen wir davon etwa sieben bis acht Stunden Nachtschlaf ab, dann bleiben immer noch 16 Stunden übrig, die wir füllen können. Aber womit? Natürlich auch mit Arbeit, denn zumindest der Lebensunterhalt muss bestritten werden können und einige Annehmlichkeiten möchte man mit dem Einkommen auch noch in Anspruch nehmen können. Gehen wir von einem Arbeitstag mit 8 Stunden aus, an dem wir wichtige Dinge tun müssen, und legen noch 2 Stunden für den Weg zum Arbeitsplatz und zurück obendrauf.

Dem Glück (Zeit-)Raum schaffen


Wenn ich richtig gerechnet habe, so verbleiben noch 6 Stunden. Davon nimmt Hausarbeit oder anderes weitere 2 Stunden ein, sodass Ihnen noch 4 Stunden verbleiben, die ganz allein Ihnen gehören. Sie gehören Ihnen und damit können Sie tun was Sie wollen. Gehen Sie spazieren? Nehmen Sie ein Buch zur Hand? Hören Sie Musik, die Ihnen gefällt? Gehen Sie einem Hobby nach? Vielleicht werden Sie kreativ, malen, dichten, musizieren selbst? Oder Sie pflegen Freundschaften, gehen mal ins Kino, ins Konzert oder ins Theater? Setzen Sie sich in der Abendsonne einfach auf eine Bank, sehen den Wolken nach und beobachten anschließend den Sonnenuntergang. Bleiben Sie auf dem Rückweg auf einer Brücke stehen, sehen zu, wie das Wasser unter Ihnen fließt und freuen sich auf einen gemütlichen Abend. Setzen Sie sich am späten Abend auf den Balkon oder auf die Terrasse und staunen Sie über den schier unendlichen Sternenhimmel.

Scheinbar sind das nur unwichtige Dinge. Aber nur scheinbar unwichtig, denn wenn Sie genau überlegen, dann sind dies wohl die wichtigsten Stunden in Ihrem Tagesverlauf, denn in diesen Stunden sollten Sie all die kleinen Dinge tun, die Sie wirklich glücklich machen können. In dieser Zeit fällt kein Stress, kein Ärger an. Es sind Stunden, die Sie, ganz nach Ihrem Belieben, mit Glück füllen können. Allein oder auch zusammen mit der ganzen Familie oder lieben Freunden. Auch wenn es „nur“ 4 Stunden sind, so sind es dennoch die wichtigsten Stunden an diesem Tag – 4 Stunden, die Sie täglich nutzen, um sich zu einem zufriedenen und glücklichen Menschen zu machen.

Glück321 05.05.2011, 23.18 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Glück ganz zwanglos

Glücks-Vorstellungen


Erfolg, Glück, Harmonie, Lebensfreude und GesundheitAlle Menschen sehen es als einen wichtigen Faktor in ihrem Leben an, glücklich zu sein. Doch gibt es viele Vorstellungen, was Glück eigentlich darstellt. Obwohl Glück eine Empfindung ist, so wird es immer wieder mit materiellen Segnungen wie Reichtum und Wohlstand in Verbindung gebracht.

Das ist nicht unbedingt falsch, denn wenn man in Armut lebt, nicht richtig weiß, wie man das Geld für die nächste Miete aufbringen soll und an allen Ecken und Enden sparen muss, sich vieles, das das Leben angenehm, unterhaltsam und freudig macht, verkneifen muss, so kann man durchaus verstehen, dass materielle Armut kein Baustein für ein glückliches Leben darstellt. Das gilt umso mehr, wenn man dann zusehen muss, wie gut es anderen Menschen geht, was sie sich leisten können, wie (materiell) sorglos sie ihr Leben gestalten können.

Glück lässt sich nicht erzwingen


Doch ist ebenso bekannt, dass selbst Super-Reiche gern einen Teil ihrer Sorgen gegen viel Geld eintauschen würden. Dafür kennen Sie selbst sicherlich zahlreiche Beispiele. Unglücklich zu sein ist also keine Domäne materieller Armut. Für Menschen, die in Armut leben, mag dies kein Trost oder „ausgleichende Gerechtigkeit“ sein, denn davon werden ihre Sorgen nicht geringer. Sie könnten es für unfair halten, dass das Leben es mit ihnen nicht gut meint, dass ihnen nicht der Reichtum beschert ist, über den andere verfügen können.

Glücklicherweise aber hat ein Teil der wissenschaftlichen Forschung, die so genannten Glücksforscher, herausgefunden, was Menschen, gleichgültig ob arm oder reich, wirklich glücklich macht. Und das sind Bausteine, die mit materiellem Reichtum nichts zu tun haben. So raten Psychologen, wenn man vor lauter Armut in Depressionen zu fallen droht, das Glück doch einfach auf sich zukommen zu lassen.

Einladung zum Glück:


Laden Sie das Glück zu sich ein:

  • Gehen Sie liebevoll mit sich selbst um. Es macht keinen Sinn, ständig bei sich selbst den Grund zu suchen, dass man „es nicht geschafft“ hat. Das ist purer Masochismus. Machen Sie sich das Leben durch eine derartige Einstellung nicht schwerer als es ohnehin schon ist. Akzeptieren Sie sich und die Situation. Fügen Sie sich selbst kein Leid zu – kein Selbst-mit-Leid. 

  • Seien Sie achtsam. Damit ist eine geistige Einstellung gemeint, in der Sie sich um ein akzeptierendes Achten auf das bemühen, was in Ihrer Wahrnehmung oder Vorstellung auftaucht. Das können Gedanken, Wahrnehmungen oder Erfahrungen sein, die aus Ihrem Umfeld auf Sie zukommen. Achten Sie dabei besonders auf die Gefühle, die damit verbunden sind. Mit der Zeit weiß Ihr Unterbewusstsein, worauf Sie achten müssen, damit Sie sich nicht unglücklich fühlen. Lassen Sie sich von Ihrem Unterbewusstsein den Weg aufzeigen, den Weg, der Sie aus dem Unglück ins Glück führt.

  • Versuchen Sie, so oft wie möglich den Augenblick genießen, wenn Sie in Ihrem „Innen“ ein Wohlgefühl verspüren. Das kann ein „ganz normaler“ Augenblick sein, den Sie ansonsten nicht beachten würden.

  • Auf diese Weise werden Sie auch das kleine Glück erkennen und viele kleine Glücksmomente werden sich den Tag über auftürmen. Es lohnt sich dann, am Abend wohlmeinend auf den vergangenen Tag zurückzublicken und sich auf den kommenden Tag zu freuen.

  • Sie sind den ganzen Tag über beschäftigt, am Arbeitsplatz, im Haushalt und auch dann, wenn die Tagesarbeit verrichtet ist. Sehen Sie den Sinn im alltäglichen Tun und wenn das erledigt ist, dann suchen Sie eine Tätigkeit, die für Sie Sinn macht. So gesehen, kann auch ein Ausruhen sehr viel Sinn machen. 

  • Versuchen Sie, möglichst viele soziale Beziehungen zu knüpfen. Jede Begegnung mit anderen Menschen, jede Kommunikation und jedes gemeinsame Tun wird eine Bereicherung für Sie sein.

  • Bleiben Sie im positiven Sinn neugierig. Die Welt ist voller interessanter und anregender Dinge und Ereignisse. Legen Sie sich über diese Neugierde neues Wissen, neue Erfahrungen und neue Fertigkeiten zu. So wird Ihr Leben interessant und abwechslungsreich – auch eine Art von Reichtum.

  • Glück liegt in der Ausgewogenheit. Wechseln Sie möglichst häufig zwischen Anstrengung und Entspannung, zwischen Entbehrung und Genuss. 


Beachten Sie all diese Punkte, und Sie werden sich bald nicht mehr unglücklich fühlen. 

Glück321 25.02.2011, 20.43 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Glück der Deutschen

Welches Glück ist uns wichtig?


Lange habe ich gesucht, aber erst jetzt habe ich es in einer Umfrage des Allensbacher Meinungsforschungsinstituts gefunden: Was die Menschen (auf Deutschland bezogen) glücklich macht.

Ich weiß weitestgehend, was mich glücklich macht und wobei ich glücklich bin (bleibt aber mein Geheimnis) - Sie wissen, was Sie und Ihre Familie glücklich macht.

Wie aber sieht es mit dem Rest der Republik aus? Das wollte ich schon immer einmal wissen. Hier möchte ich nun das Ergebnis der Umfrage präsentieren und ich erlaube mir, einige kurze Anmerkungen anzufügen.

Übrigens: auf dem Fragebogen durfte mehrfach angekreuzt werden.


Glück - eine Umfrage:


  1. Erfolg, Glück, Harmonie, Lebensfreude und GesundheitKörperliches Wohlbefinden, Gesundheit: 91 Prozent (Ich frage mich jedoch, weshalb dann immer noch so viel geraucht wird, Alkohol im Übermaß getrunken wird, so viel Junk-Food verzehrt wird … Sind das nur die anderen 9 Prozent?)

  2. Finanzielle Sicherheit: 73 Prozent (Das kann man gut nachvollziehen. Die Frage dahinter: Wie viel Geld braucht man, um finanziell gut abgesichert zu sein?)

  3. Gute Freunde: 73 Prozent (Wunderbar! Freunde sind ebenso wichtig wie Geld. Wohl dem, der gute Freunde hat. Doch eine neue Frage tut sich auf: Sind Freunde tatsächlich um 2 Prozent wichtiger als Punkt 4?)

  4. Eine glückliche Ehe, Partnerschaft: 71 Prozent (Ich hoffe, dass diese 71 Prozent der Befragten schon in einer glücklichen Beziehung leben und sie sich wünschen, es möge so bleiben. Denjenigen, die dieses Glück noch nicht erleben dürfen, drücke ich die Daumen, dass ihr Wunsch bald erfüllt wird.)

  5. Dass man seine Meinung frei äußern kann: 68 Prozent (Das Recht zur freien Meinungsäußerung ist ein Grundrecht im Grundgesetzbuch. Offenbar müssen viele Menschen mit ihrer Meinung hinter dem Berg halten. Sagen Sie Ihre Meinung! Ein französischer Philosoph sagte einmal: „Ich bin zwar nicht deiner Meinung, aber ich würde mein Leben dafür hingeben, damit du deine Meinung frei sagen kannst.“)

  6. Ein schönes Haus, eine schöne Wohnung: 58 Prozent (Der Traum fast aller Menschen. Dazu noch eine liebe Frau, liebe Kinder, ein liebes Haustier und der Traum ist in Erfüllung gegangen. Ich hätte den Prozentsatz höher vermutet. Wie aber sieht die Wohnsituation vieler Menschen wirklich aus, wenn sie diesen Punkt als Glücksfall betrachten?)

  7. Ein erfülltes Familienleben: 57 Prozent (Das ist sehr gut nachvollziehbar. Hört und liest man doch immer häufiger von Familientragödien.)

  8. In der Natur sein, draußen sein: 51 Prozent (Was hält viele Menschen davon ab, genau das zu tun? Selbst nach dem Arbeitstag oder am Wochenende müsste doch ausreichend Zeit dafür da sein.)

  9. Freiheit, ein selbstbestimmtes Leben: 51 Prozent (Frei von Geldsorgen, die ein selbstbestimmtes Leben einengen können. Frei von gesellschaftlichen Zwängen: „Das macht man doch nicht!“)

  10. Freude am Beruf: 49 Prozent (Es gibt eben nicht nur Freizeit und Urlaub. Freude am Beruf bedeutet auch Glück und Erfolg im Arbeitsleben)

  11. Verantwortung übernehmen, anderen helfen: 36 Prozent (Die karitativen Einrichtungen werden sich freuen, so viele ehrenamtliche Helfer zu bekommen. Bei der Vorstandswahl im Sportverein werden sich die Mitglieder zur Übernahme von Verantwortung drängeln)

  12. Erfolg im Beruf: 35 Prozent (Schön, dass 14 Prozent die Freude am Beruf wichtiger ist, als der meist finanziell zum Ausdruck kommende Erfolg. Obwohl: Wer Freude an seinem Beruf hat, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch erfolgreich darin.)

  13. Viel Freizeit: 28 Prozent (Oh ja! Das wünsche ich mir auch. Die Frage: Wie viel Freizeit kann man sich finanziell erlauben?)

  14. Eine Lebensaufgabe finden, der man sich widmet: 26 Prozent (Man muss sich eigentlich in der näheren oder weiteren Umgebung nur ein wenig umsehen: Es gibt noch viele Aufgaben, die der Erledigung harren.)

  15. Ein Glaube, der einem Sicherheit gibt: 25 Prozent (Zu Glaubensfragen, besonders im religiösen Bereich, möchte ich keinen Kommentar aufschreiben, denn das ist etwas, das jeder mit sich selbst ausmachen muss.)

  16. Ein hohes Einkommen: 22 Prozent (Sicherlich, denn damit kann man sich viele Wünsche erfüllen. Doch ein hohes Einkommen erfordert auch hervorragende Leistungen – und Zeit.)

  17. Gutes Aussehen: 21 Prozent (Kein Wunder, dass die kosmetische Chirurgie Hochkonjunktur hat. Mit genügend Selbstbewusstsein ist man möglicherweise auch zufrieden mit seinem Aussehen und kann in fortgeschrittenem Alter gern auch ein paar Falten mit Würde tragen.)

  18. Dass man Einfluss hat, dass auf einen gehört wird: 18 Prozent (Es gibt eben immer wieder Menschen, die sich in den Vordergrund drängen und viel sagen, was eigentlich niemand wirklich hören will.)

  19. Viel zu besitzen: 7 Prozent (Und immer wieder locket der Jackpot! Ganz ehrlich: mich auch manchmal, wenn Träumereien mit mir durchgehen.)

  20. Politisch aktiv sein: 7 Prozent (Nur 7 Prozent? Entweder sind nur 7 Prozent der Befragten mit der Politik unzufrieden oder Politiker haben einen sehr schlechten Ruf.)


Anmerkung: Es wäre wahrscheinlich zu banal, allein die Prozentzahlen wie in einer Hitparade zu präsentieren. Ich machte mir, wie Sie gelesen haben, einige ernsthafte und einige eher ironische Gedanken. Ich möchte niemandem „auf den Schlips getreten“ haben. Falls doch, bitte ich um Verzeihung. Doch sicherlich werden Sie sich zu dieser „Hitparade des Glücks“ Ihre eigenen Gedanken machen. Und genau dazu wollte ich eigentlich anregen.


Glück321 16.11.2010, 00.38 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Glück komm zurück!

Glück ist launisch?

Kein Zweifel, niemand kann ständig glücklich sein. Der Alltag bringt Ereignisse mit sich, die einem den Tag bisweilen regelrecht versauern. Das kann schon beim Aufstehen geschehen, wenn man während der Nacht von einem schlechten Traum geplagt wurde, an den man sich noch gut erinnern kann.

Und selbst wenn man sich nicht daran erinnern kann, bleibt diese beklemmende, negative Grundstimmung erhalten. Kein Wunder, dass so etwas den ganzen Tag verderben kann. Alles was sich im Laufe des restlichen Tages dann noch ereignet, wird von dieser negativen Stimmung beeinflusst und aus ihrer schwarzgefärbten Sicht betrachtet.

Wenn dann auch noch das Wetter ebenso trübe ist wie die augenblickliche Stimmung, so wird es schwierig, den Tag wieder auf einen positiven Weg zu bringen. Was kann man also tun, um das Glück zurückzuholen?

Glück statt Krise


Sprechen Sie. Falls Sie einen Partner oder eine Partnerin haben, sollten Sie ihn oder sie unbedingt in die Hintergründe Ihrer miesepetrigen Stimmung einweihen. So schaffen Sie Verständnis dafür, wenn Sie nicht wie gewohnt freundlich und zuvorkommend sind.

Vielleicht, oder sogar wahrscheinlich, werden Sie auch einige aufmunternde Worte hören oder liebevoll „geknuddelt“. Das ist doch schon mal ein guter Anfang und verhindert, dass sich im Verlauf des Tages auch noch zwischenmenschliche Schwierigkeiten ergeben. Das wäre nicht sehr hilfreich, um das Glück zurückzuholen.

Leben Sie allein, so müssen Sie diese Rolle, auch wenn es nicht leicht fällt, selbst übernehmen. Beginnen Sie damit schon im Badezimmer, wenn Sie aus der Dusche kommen. Stellen Sie sich vor den Spiegel und lächeln Sie sich an. Ganz ehrlich wird dieses Lächeln nicht sein. Doch lächeln Sie weiter. Das Bild im Spiegel wirkt so auf Sie, als ob ein anderer Mensch Sie anlächelt.

Dazu ein kurzes Beispiel: Es war gestern, als ich einkaufen ging und tatsächlich war ich auch in einer eher miesen Stimmung, was sich anscheinend an meinem Gesicht ablesen ließ. Da begegnete mir ein älterer Herr, der mir im Vorbeigehen sagte: „Lächeln! Und immer weiter lächeln.“ Meine erste Reaktion darauf war ein Erschrecken, dass dieser Herr so genau in meinem Gesicht „lesen“ konnte. Meine zweite Reaktion war ein Anflug von Ärger.

Glück ist: Lächeln!


Musste er mich noch weiter auf meine schlechte Stimmung stoßen? Doch dann erkannte ich, dass er Recht hatte und ich lächelte, „Weiter lächeln!“, erinnerte ich mich. Und ich tat es. Tatsächlich nahm ich meine Umwelt nun lächelnd wahr und fand reichlich Gelegenheit, auch den positiven Dingen um mich herum besondere Beachtung zu schenken. Die so erzielte Heiterkeit hielt übrigens für den Rest des Tages an.

Erfolg, Glück, Harmonie, Lebensfreude und GesundheitÄußere Einflüsse sind viel weniger wichtig, als allgemein angenommen wird. Das Glück, oder in diesem Fall eine freudige Stimmung, sind wesentlich mehr abhängig von der Einstellung, der inneren Haltung, von subjektiven Faktoren wie Selbstakzeptanz. Deshalb akzeptieren Sie sich zunächst so wie Sie gerade sind – nicht gut gelaunt. Und dann beginnen Sie zu lächeln, so wie oben beschrieben. Nun steht nichts mehr im Weg, dass dieser Tag, der so trübe begonnen hat, letztlich doch noch in der Kategorie „glücklicher Tag“ abgelegt werden kann.

Fazit: „Lächeln, immer weiter lächeln!“

Glück321 30.09.2010, 21.08 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Glück - was bedeutet das für Sie?

Glück ist individuell


Erfolg, Glück, Harmonie, Lebensfreude und GesundheitIn einem Online-Forum einer bekannten Frauenzeitschrift wurden die Leserinnen gefragt, was Glück für sie bedeutet und die Antworten waren so unterschiedlich wie die Frauen selbst.


Glück - was bedeutet es für Sie?


Wir alle wünschen uns Glück oder sind auf der Suche danach. Aber haben wir es auch schon richtig definiert? Finden wir unser Glück deshalb nicht, weil wir nach etwas suchen, was für uns nicht gut wäre? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was Glück für Sie wirklich ist und ausmacht?


Es gibt ja nicht umsonst das Sprichwort, dass man oft die kleinen Glücksmomente verpasst, weil man auf der Suche nach dem großen Glück ist.


Hören Sie einmal in sich hinein und fragen Sie sich, ob Sie es für Glück halten, Sachen zu bekommen, die andere auch haben. Zum Beispiel ein neues Auto, weil Ihr Nachbar auch ein neues vor der Garage stehen hat. Egal wonach Sie sich sehnen, hinterfragen Sie es. Vielleicht ist Ihr vermeintliches „Glück“ nur deshalb noch nicht in Erfüllung gegangen, weil es für Sie nicht passend ist?


Auf clavisio finden Sie den eBook-Ratgeber "Hüte dich vor deinen Wünschen, denn sie könnten wahr werden". Dieser beschäftigt sich genau mit diesem Thema. 


Am besten, setzen Sie sich in einer ruhigen Stunde einmal hin und schreiben sich auf, was für Sie Ihr persönliches Glück ist und hören dabei auf ihr Bauchgefühl. Auch Sie werden sicherlich feststellen, dass so mancher Wunsch oder Gedanke, den Sie bislang als Glück gewertet haben sich dann verabschiedet und neue Wünsche und Glücks-Gefühle in den Vordergrund treten werden.


Wir wünschen Ihnen nur das Beste und allzeit viel Glück - Ihr Glück!

Glück321 29.07.2010, 14.34 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Glück ist flüchtig

Glück eines Liedermachers


Konstantin Wecker, Liedermacher, Komponist, Sänger, Schauspieler und Autor studierte an der Maximilians Universität in München Philosophie und Psychologie und engagiert sich immer wieder in Friedensbewegungen. Politisch ist er eher linkslastig und entschiedener Gegner rechtsradikaler Gruppierungen. Neben künstlerischen Höhen erlebte er aber auch persönliche Tiefen und zumindest einen regelrechten „Absturz“, der mit seiner Kokainsucht einherging. Die Rückkehr aus der Sucht scheint Konstantin Wecker noch sensibler und nachdenklicher gemacht zu haben.

Glück der Bescheidenheit


Er ist bescheiden geworden, auch wenn es um sein persönliches Glück geht. Einen Beleg dafür liefert der folgende Liedtext, in dem er seine Vorstellung von Glück beschreibt. Ich denke, es lohnt sich, diesen Text sehr langsam zu lesen und dabei das „Kopfkino“ zu bemühen.

Ich bin sicher, dass diese Bilder auch in Ihnen Gefühle eines ganz leisen Glücks bewirken werden:

Erfolg, Glück, Harmonie, Lebensfreude und GesundheitEinfach wieder schlendern,
über Wolken gehn
und im totgesagten Park
am Flussufer stehn.

Mit den Wiesen schnuppern,
mit den Winden drehn,
nirgendwohin denken,
in die Himmel sehn.

Und die Stille senkt sich
Leis´ in dein Gemüt.
Und das Leben lenkt sich
wie von selbst und blüht.

Und die Bäume nicken
dir vertraulich zu.
Und in ihren Blicken
find´st du deine Ruh.

Und die Stille senkt sich
Leis´ in dein Gemüt.
Und das Leben lenkt sich
wie von selbst und blüht.

Und die Bäume nicken
dir vertraulich zu.
Und in ihren Blicken
find´st du deine Ruh.

Muss man sich denn stets verrenken,
einzig um sich abzulenken,
statt sich einem Sommerregen
voller Inbrunst hinzugeben?

Lieber mit den Wolken jagen,
statt sich mit der Zeit zu plagen.
Glück ist flüchtig, kaum zu fassen.
Es tut gut, sich sein zu lassen.

Einfach wieder schlendern
ohne höh´ren Drang.
Absichtslos verweilen
in der Stille Klang.

Einfach wieder schweben,
wieder staunen und
schwerelos versinken
in den Weltengrund.

Glück ist flüchtig, kaum zu fassen.
Es tut gut, sich sein zu lassen.

Einfach wieder schlendern,
über Wolken gehn
und im totgesagten Park
am Flussufer stehn.

Mit den Wiesen schnuppern,
mit den Winden drehn,
nirgendwohin denken,
in die Himmel sehn.

Konstatin Wecker, Titel: Schlendern.

Glück321 23.07.2010, 13.57 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Glück

"Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt.
Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln!"

Willy Breinholst

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